Klimakonferenz Die wichtigsten Daten und Fakten zu Klima und Klimawandel

Die Weltklimakonferenz findet im schottischen Glasgow statt
Die Weltklimakonferenz findet im schottischen Glasgow statt
© ASSOCIATED PRESS | Alastair Grant / Picture Alliance
Zwölf Tage lang beraten Regierungen und Wissenschaftler in Glasgow, wie sie die Klimakrise eindämmen können. Viel Zeit zu handeln bleibt nicht mehr. Das zeigen die wichtigsten Daten über den Klimawandel

Die Zeit, in der die Welt eine dramatische Verschärfung der Klimakrise noch abwenden kann, läuft ab – da sind sich die führenden Klimawissenschaftler einig. In den vergangenen Jahren haben die Industrie- und zunehmend auch große Schwellenländer so viel Kohlendioxid in die Luft geblasen, dass es nun nur noch darum geht, den Temperaturanstieg unter Kontrolle zu halten.

Capital hat den Stand und die Folgen des Klimawandels sowie mögliche Maßnahmen dagegen im Sonderheft „ Das ist die Lösung “ näher beleuchtet. Hier haben wir die wichtigsten Daten und Fakten zum Klima in Infografiken aufbereitet:

Raubbau mit Ressourcen

Die Folgen des Klimawandels und des nicht nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen sind längst im Leben vieler Menschen angekommen. Auch in Mitteleuropa war es in jüngster Zeit zu warm und zu trocken. Als Folge der Klimaveränderungen nehmen auch Extremwetterereignisse wie jüngst die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands zu. Die alltäglichen Gewohnheiten vieler Verbraucher tragen gleichzeitig zur Belastung von Umwelt und Klima bei – etwa beim Einkaufen.

Klimakiller Nummer 1: Die Energieerzeugung

Die Verbrennung von Kohle und Gas zur Energieerzeugung ist immer noch der Klimakiller Nummer eins. Viele Länder haben zwar eine Transformation eingeleitet: Wind und Sonne sollen die fossilen Energieträger ersetzen. Aber der Umstieg auf grüne Quellen geht vielerorts noch nicht schnell genug – auch in Deutschland. Denn auch für den Wasserstoff – eine klimaschonende Technologie, auf die viele ihre Hoffnung setzen – werden Unmengen an grünem Strom benötigt.

Viel Einsparpotential bei Ernährung und Konsum

Beim ökologischen Fußabdruck der Verbraucher macht die Ernährung einen großen Anteil aus. Besonders zu Buche schlägt der Fleischkonsum – sowohl in der CO2-Bilanz als auch, was den Flächenverbrauch der modernen Nutztierhaltung angeht. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Fleischkonsum dank gestiegenem Wohlstand in vielen Ländern mehr als verdoppelt. Künftig wird es wohl noch mehr werden – nicht zuletzt wegen der wachsenden Weltbevölkerung.

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