Tesla10 Dinge über Elon Musk

Tesla-Chef Elon Musk
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Manchmal könnte man meinen, Elon Musk wolle im Alleingang die Zukunft einläuten. Der Ausnahmeunternehmer ist noch nicht einmal 50 Jahre alt und hat schon seine Spuren in den Geschichtsbüchern hinterlassen. Dabei erweist sich Musk als wahrer Renaissance-Mensch. Digitales Bezahlen, Raumfahrt, Elektromobilität – der gebürtige Südafrikaner packt vieles. So dachte man jedenfalls lange Zeit.

Spätestens seit 2018 ist der Mythos Musk angekratzt. Die Probleme bei Tesla häuften sich und Musk schien der Sache nicht gewachsen. Doch als PR-Manager in eigener Sache ist er immer noch eine Wucht: Mit der Entscheidung für Brandenburg als Standort für eine sogenannte Gigafactory sorgte er – zumindest hierzulande – wieder einmal für Aufsehen.

#1 Früh übt sich

Elon Musk wurde am 28. Juni 1971 in Pretoria in Südafrika geboren. Er besitzt auch die kanadische und US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Mit zehn Jahren brachte sich Musk Computerprogrammieren bei. Mit zwölf Jahren erfand er ein Computerspiel namens „Blastar“. Die Mission:  Alien-Raumschiffe zerstören. Schon damals also träumte Musk vom Weltraum. Er bewies früh Unternehmergeist. Der Junge verkaufte den Code für das einfache Spiel für 500 Dollar an ein Computermagazin. Es lässt sich auf der Seite „http://blastar-1984.appspot.com“ spielen.

#2 Ein echter Selfmade-Mann

Mit 17 Jahren zog es Musk erst nach Kanada, das Geburtsland seiner Mutter, und schließlich in die USA. Damals im Gepäck: „2000 Dollar, einen Rucksack und einen Koffer voller Bücher“, erinnerte sich Musk 2018. Das Studium (Volkswirtschaftslehre und Physik) habe er sich selbst finanziert. 1995 begann er an der kalifornischen Stanford University eine Promotion. Nur zwei Tage später brach Musk das Programm ab. Der Internetboom lockte. Der Karrierewechsel war damals durchaus ein finanzielles Risiko. Musk hatte durch die Ausbildung 110.000 Dollar an Schulden angehäuft. Die waren aber bald getilgt.

#3 Start im Silicon Valley

Musk wollte ursprünglich gar nicht unbedingt Unternehmer werden. Er träumte anfangs von einem simplen Job beim Browser-Anbieter Netscape. „1995 dachte ich, das Internet würde etwas sein, das die Welt auf fundamentale Weise verändert und ich wollte Teil davon sein“, erzählte er in einem Interview. Netscape aber lehnte den Bewerber ab. Also gründete Musk sein erstes Unternehmen. Das erwies sich gleich als Volltreffer.

#4 Der erste Erfolg

Musk, sein ein Jahr jüngerer Bruder Kimbal und Investor-Mentor Greg Kouri gründeten 1995 in Palo Alto die Firma Zip2. Sie stellte Online-Reiseführer für Zeitungen bereit. Zu den Kunden gehörte die „New York Times“. Im Februar 1999 kaufte Compaq das Start-up für rund 340 Mio. US-Dollar. Musk soll 22 Mio. Dollar erhalten haben. Die Hälfte steckte er umgehend in sein nächstes Unternehmen, das zum Meilenstein der Digitalisierung wurde.

#5 Paypal

Kurz nach dem Verkauf von Zip2 gründete Musk 1999 den Finanzdienstleister X.com. Es war eine der ersten Online-Banken weltweit. Sie fusionierte im März 2000 mit dem Konkurrenten Confinity. Confinity hatte ein Programm für digitale Überweisungen im Angebot. Das wurde im Juni 2001 Namensgeber der Firma: Paypal. Im Oktober 2002 kaufte Ebay den Finanzdienstleister für 1,5 Mrd. Dollar. 165 Mio. Dollar gingen an Musk, Paypals größten Aktionär. Musk kaufte 2017 aus sentimentalen Gründen die Domain X.com von Paypal zurück. Die Seite zeigt lediglich ein schwarzes „X“.