Uhren„Unsere Welt ist zugleich digital und analog“

Karl-Heinz LandNeuland


Karl-Heinz Land war Mitte der 1980er Jahre einer der ersten Oracle-Mitarbeiter in Deutschland, bis 1994 verantwortete er dann den Großkundenvertrieb des Unternehmens. Es folgten über 50 Investitionen in Firmen und Start-ups, die er teils bis zur Börsenreife begleitete. Als Gründer des Unternehmens VoiceObjects wurde er 2006 von „Time“ und dem Weltwirtschaftsforum als „Technology Pioneer“ ausgezeichnet. 2014 gründete er Neuland, eine renommierte Digital- und Strategieberatung.


Wie würden Sie Ihren Uhrengeschmack beschreiben?

Als eher konservativ. Klassisch, aber manchmal auch poppig.

Wie viele verschiedene Uhren tragen Sie im Laufe einer Woche?

So um die drei bis fünf. Allerdings immer zwei zur gleichen Zeit: ein analoges Modell links, ein digitales rechts.

Nach welchen drei Kriterien suchen Sie eine (neue) Uhr aus?

Bei einer mechanischen Uhr müssen mir Design und Technik gefallen. Bei einer Digitaluhr oder Smartwatch der praktische Nutzen und der Funktionsumfang.

Können Sie sich noch an Ihre erste Uhr erinnern?

Ja, das war ein „El Primero Chronograph“ von Zenith in Edelstahl.

Ihr bester Tipp zum Zeitsparen im Alltag oder Job?

Gar nicht erst ins Büro zu fahren!

Ihr bester Tipp gegen Prokrastination bzw. Verschieberitis?

Unangenehme oder weniger angenehme Tätigkeiten morgens als Erstes erledigen.

Warum hat die Armbanduhr bisher die digitale Transformation überlebt?

Weil die Welt gleichzeitig analog und digital ist.

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten – in welches Jahr würden Sie reisen und warum?

Ins Jahr 2050, um zu sehen, ob wir es bis dahin geschafft haben – und was wir wirklich ändern konnten.

Welche Uhr ist Ihnen besonders lieb und teuer?

Ein roségoldener Chronograph von Breitling. Ich habe über drei Urlaube, also drei Jahre, mit dem Händler im Engadin verhandelt, bis wir uns im Preis einig waren.