UnterwegsNeuwagen im Check: Volkswagen ID.3

Der VW ID.3 soll in die Fußstapfen von VW Käfer und VW Golf treten
Der VW ID.3 soll in die Fußstapfen von VW Käfer und VW Golf treten IMAGO / TT


Einsteigen

Der ID.3 ist der Golf der Neuzeit: Jener läutete das Ende des Käfers ein, der ID.3 ist der erste Schritt in die elektrische Zukunft. Die Technik basiert auf einer neuen Plattform für Elektroautos (MEB), das Design ist wohltuend schlicht.

Laden

58 kWh speichert die Batterie. Das soll für 420 Kilometer reichen, aber mehr als 280 hat er im Winter nicht geschafft. Dann die Ladesäule: Nach 35 Minuten bei 100 kW sind 80 Prozent voll, bei 11 kW dauert es fünf Stunden.

Staunen

Die größte Überraschung bietet der Innenraum: Wo der Golf mit Wertigkeit und Qualität glänzt, ist der ID.3 eine Plastikwüste mit eher billigen Oberflächen. Auch die kleine Digitalanzeige ist eines 50.000-Euro-Autos nicht würdig.

Fahren

An der Ampel sprintet er mit seinen 204 PS so los, dass auch GTI-Fahrer staunen – trotz 1825 Kilo Gewicht. Bei 160 km/h ist Schluss, um die Batterie zu schonen. Der Wendekreis ist dank Heckantrieb klein wie beim Polo: 10 Meter.

Fazit

4,3 Tonnen oder 7,3 Prozent CO2 spart der ID.3 im gesamtem Lebenszyklus zu einem Golf Diesel ein, einschließlich Produktion, Ladestrom, Wartung. Anders als der Golf ist der ID.3 dann aber doch eher ein Zweitwagen.

 


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