TechnologieSechs Fakten zu smarten Haushaltsgeräten

Sie öffnen aus der Ferne die Wohnungstür, machen sauber oder halten zum Klingeln des Weckers frisch gebrühten Kaffee parat. Der Siegeszug der smarten Haushaltsgeräte hat etwas gedauert. Auch, weil Ideen der Hersteller und die Lebenswirklichkeit der Verbraucher nicht immer Hand in Hand gehen. Eine Kamera im Kühlschrank? Solch ein Feature gehört für viele Menschen nicht gerade zu den Spitzenideen des digitalen Wandels.

Smarte Haushaltsgeräte im Trend

Der hat mittlerweile aber endgültig auch in den Privatwohnungen Einzug gehalten. Immer mehr Menschen lassen sich Radio oder Musik per Zuruf vom Smartspeaker abspielen, behalten ihr Haus dank digitalem Sicherheitssystem aus der Ferne im Blick oder starten die Waschmaschine mittels App vom Büro aus. Auf diese Weise kann die Kleidung gleich nach der Rückkehr zum Trocknen aufgehängt werden – sofern dies nicht der smarte Wäschetrockner übernimmt.

3,3 Millionen Menschen oder rund fünf Prozent der Bevölkerung haben im ersten Quartal 2020 mit dem Internet verbundene Haushaltsgeräte genutzt. Das hat eine Umfrage des Statistischen Bundesamts (Destatis) unter Personen ab zehn Jahren ergeben. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov kam in einer repräsentativen Online-Umfrage unter 2039 Personen ab 18 Jahren auf einen Nutzeranteil von 25 Prozent. Die Erhebungen zeigten nicht nur, welche smarten Haushaltsgeräte aktuell in Deutschland am beliebtesten sind. Sie gaben auch Aufschluss darüber, was Verbraucher an den neuen Technologien reizt und wer hier am ehesten zugreift.