AutogrammNeuwagen im Check: Opel Mokka-e

Opel-Mokka-ePR

Hinschauen

Der Mokka-e soll den Erfolg des kleinen Opel-SUV elektrisch fortsetzen. Die Zweifarblackierung und die Zorro-Maske der Front stehen ihm gut. Auch das Innendesign bleibt klar. Vorbildlich: Trotz Touchscreen gibt es Tasten für Lautstärke und Klima.

Staunen

Dieser Mokka ist ein Stadtkind, ausgerüstet mit für diese Klasse üppigen Extras: LED-Matrix-Licht, das Radfahrer bemerkt und nicht blendet, ACC für automatisches Fahren im Stau, eine Fußgängererkennung mit Notbremse.

Fahren

Seine französische Konzernmutter merkt man dem Mokka-e nicht an: Das Einlenkverhalten ist teutonisch exakt, die Federung sportlich und die Sitze sind straff und langstreckentauglich. Der Platz fürs Gepäck ist allerdings begrenzt.

Laden

Die 50-kWh-Batterie reicht theoretisch 324 Kilometer weit, rund 250 Kilometer sind realistisch. Die Batterie ist in 30 Minuten auf 80 Prozent geladen. Eine Wärmepumpe reduziert den Stromverbrauch der Heizung.

Fazit

Was Opel hier für 34.110 Euro – abzüglich 9000 Euro „Innovationsprämie“ – auf die Räder stellt, ist beachtlich. Als Benziner mit Automatik kostet der Wagen dasselbe. Nur: Wer jetzt bestellt, bekommt den Mokka-e erst 2022 serviert.