ManagementDas sind die größten Einkommensquellen der Deutschen

Das sind die Haupteinkommensquellen der Deutschen
Bei den wenigsten Deutschen ist das eigene Vermögen die Haupteinkommensquelle.dpa

Haupteinkommensquelle #1: eigene Erwerbstätigkeit

Die meisten Deutschen bestreiten ihren Lebensunterhalt hauptsächlich über eigene Arbeit. Das traf 2018 laut Statistischem Bundesamt auf 47 Prozent der Deutschen zu. Im Jahr 2000 hatte der Wert noch bei 41 Prozent gelegen. Am höchsten fiel der Anteil in Hamburg aus. Dort finanzierten sich knapp 50 Prozent der Einwohner durch eigene Erwerbstätigkeit den Großteil ihres Lebensunterhalts. Die niedrigste Quote gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 44 Prozent.

Haupteinkommensquelle #2: Einkünfte von Angehörigen

Bei fast jedem vierten Deutschen (24 Prozent) besteht die Haupteinkommensquelle in Einkünften von Angehörigen, zum Beispiel Partner oder Eltern. Im Jahr 2000 lag der Wert noch bei 30 Prozent. Am stärksten fiel die finanzielle Abhängigkeit in Baden-Württemberg aus (27 Prozent). Den bundesweit geringsten Anteil konnte Sachsen-Anhalt vorweisen (16 Prozent).

Haupteinkommensquelle #3: Rente, Pension

Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Kategorien ist hier im Vergleich zu 2000 keine Veränderung zu erkennen. Damals wie heute bestreiten rund 22 Prozent der Deutschen ihren Lebensunterhalt hauptsächlich über Rente oder Pension. Den höchsten Anteil von Rentnern gab es 2018 in Sachsen-Anhalt (30 Prozent). In Hamburg waren es nur 19 Prozent.

Haupteinkommensquelle #4: öffentliche Leistungen

Abgesehen von Rente und Pensionen liegen die übrigen öffentlichen Leistungen auf Platz vier der häufigsten Haupteinkommensquellen. Darunter fallen beim Statistischen Bundesamt Arbeitslosengeld I und II, Grundsicherung im Alter, BAföG und Elterngeld. Sieben Prozent der Bundesbürger bestritten damit 2018 den Großteil ihres Lebensunterhalts. Das entsprach exakt dem Wert des Jahres 2000. Am höchsten fiel der Anteil in Bremen aus (13 Prozent), am niedrigsten war er in Bayern (vier Prozent).

Haupteinkommensquelle #5: Vermögen

Das eigene Vermögen ist in Deutschland kaum der Rede wert, wenn es um das Bezahlen von Rechnungen geht. Nur knapp ein Prozent der Bundesbürger bestreiten ihren Lebensunterhalt hauptsächlich über Vermögenswerte (zum Beispiel Ersparnisse, Zinsen oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung). Am höchsten war die Quote in Schleswig-Holstein (1,1 Prozent). Den geringsten Anteil an Vermögenden gab es in Brandenburg (0,2 Prozent). Für drei Bundesländer (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen) lagen allerdings keine gesicherten Zahlen vor.