Lagebericht Lastenausgleich: Müssen Immobilienbesitzer jetzt zahlen?

Eine besorgt aussehende Frau liest einen Brief
In der Nachkriegszeit mussten Immobilienbesitzer 50 Prozent des Immobilienwertes an den Staat zahlen
© IMAGO / Panthermedia
Was genau ein Lastenausgleich ist und was er für Immobilienbesitzer bedeuten könnte, erklären Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic in der neuen Podcast-Folge des „Lageberichts“

Schon während früherer Krisen gab es Lastenausgleiche, mit dem Ziel, die Belastung „fairer“ zu verteilen. Nun steht Deutschland vor einer ähnlichen Situation. Der Krieg und die Inflation belasten die Wirtschaft, die sich noch nicht von der vorangegangenen Pandemie erholt hat.  

Es werden nun dringend Gelder gebraucht, um die Krise zu meistern: Die Wirtschaft soll unabhängig von russischem Gas werden, außerdem müssen die Spätfolgen der Pandemie abgefangen und neuer Wohnraum geschaffen werden. All das wird teuer. Eine Möglichkeit, um notwendiges Geld zu beschaffen, wäre ein Lastenausgleich.

In der neuen Folge des „Lageberichts“ sprechen die Immobilienexperten Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic über frühere Lastenausgleiche und erklären, was sie von dem Ansatz halten.

„Ich glaube, man muss seinen Solidarbeitrag leisten“, sagt Peter Hettenbach. „Aber es muss gerecht passieren.“ Grundsätzlich erscheint den beiden Immobilienexperten ein Lastenausgleich keine schlechte Idee zu sein. Allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen. Welche das sind, erklären Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic im aktuellen „Lagebericht“.

Hören Sie außerdem in der 63. Folge des „Lageberichts“,

  • wie Peter Hettenbach sich einen konkreten Lastenausgleich vorstellen könnte,
  • wieso Immobilienbesitzer vielleicht bald Probleme mit der Bank kriegen,
  • und warum zwischen Geld- und Sachwerten unterschieden werden muss.

Alle Folgen finden Sie direkt bei Audio NowApple oder Spotify oder via Google.


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