AktieTipp der Woche: Friedrich Vorwerk

Symbolbild AktienchartGetty Images

Ende März wurden die Papiere des Börsenneulings Friedrich Vorwerk zu 45 Euro je Stück zugeteilt. Ursprünglich sollten es bis zu 56 Euro sein. Der Emissionserlös soll insbesondere für die Entwicklung von Lösungen für die industrielle Produktion, den Transport und die Speicherung von Wasserstoff verwendet werden. Ende 2020 entfielen sieben Prozent des Auftragsbestandes auf das Clean-Hydrogen-Segment.

Darüber hinaus sieht Vorwerk großes Potenzial in der internationalen Ex­pansion und in Akquisitionen. Die Analysten von Jefferies haben nun das Coverage der Aktie mit einem Kursziel von 61 Euro aufgenommen. „Vorwerk ist eine der am besten diversifizierten Möglichkeiten, um an der Energiewende in Deutschland teilzunehmen“, so das Fazit.

Das organische Umsatzwachstum soll in den kommenden fünf Jahren bei 13 Prozent liegen, getrieben von einem starken Rückenwind durch den Nachfrageüberhang, insbesondere in den Bereichen Elektrizität und Wasserstoff. Jefferies: „Wir denken, dass der aktuelle Abschlag von 20 Prozent gegenüber der Konkurrenz ungerechtfertigt ist und erwarten eine allmähliche Neubewertung mit positiven News zu größeren Aufträgen.“ Auch wir raten weiterhin zum Kauf.

 

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