Online-BankingSo viele Deutsche nutzen Online-Banking

Jemand sitzt im Café und öffnet eine Finanzapp auf dem Tablet.
Für Überweisungen muss man längst nicht mehr zur Bank gehen. Online-Banking geht von überall aus.Bild von rawpixel auf Pixabay

Erinnern Sie sich noch an den Bildschirmtext? Die BTX-Technik wurde 1983 offiziell von dem ehemaligen Postminister Christian Schwarz-Schilling auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin gestartet. Sie machte Deutschland zu einem Pionier im Bereich des Online-Bankings. Die Technik entwickelt sich ständig fort. Seit kurzem müssen sich Kunden in zwei Schritten anmelden. Das ist etwas umständlich, soll aber für mehr Sicherheit sorgen.

Jeder Zweite nutzt Online-Banking

Aber wie verbreitet ist Online-Banking mittlerweile, mehr als 35 Jahre nach Einführung von BTX? Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Es wird immer beliebter, ist aber hierzulande noch lange nicht der Standard. Demnach nutzten 2018 rund 51 Prozent der Bevölkerung Online-Banking für private Zwecke. Erwartungsgemäß greifen jüngere Nutzer eher auf die praktischen Internetdienste zurück. Die Differenz zur Generation 65+ fällt allerdings enorm aus.

Diese Altersgruppen nutzen Online-Banking am häufigsten:

#1 25- bis 44-Jährige: 78 Prozent

#2 45- bis 63-Jährige: 55 Prozent

#3 16- bis 24-Jährige: 50 Prozent

#4 über 65-Jährige: 25 Prozent

Online-Versicherungen auf Platz zwei

Andere Finanzgeschäfte wurden nur vergleichsweise selten online abgewickelt:

  • Banking: 51 Prozent
  • Versicherungen (Abschluss und Verlängerung): zehn Prozent
  • Aktien, Fonds, andere Investitionsdienstleistungen: sechs Prozent
  • Darlehens- und Kreditgeschäfte: drei Prozent

Die Zahlen basieren auf der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten, bei der man Personen ab zehn Jahren befragte. „Die Fragestellung zum Online-Banking bezog sich auf die Durchführung zu privaten Zwecken in den letzten drei Monaten vor der Befragung, bei den anderen finanzbezogenen Internetaktivitäten auf die letzten zwölf Monate vor der Befragung“, teilte das Statistische Bundesamt mit.