FinanzenBargeld oder Aktien: So verteilt sich das Vermögen der Deutschen

Symbolbild Sparschwein
Symbolbild SparschweinPixabay

Die Deutschen werden immer reicher. Das Geldvermögen privater Haushalte ist seit 2004 nahezu kontinuierlich gestiegen. Damals lag der Gesamtwert laut dem Bankenverband bei 3968 Mrd. Euro. 2019 summierte sich das private Geldvermögen bereits auf 6302 Mrd. Euro. Dabei hat die Einwohnerzahl nur leicht von 81,5 auf 83,2 Millionen Menschen zugenommen.

Rückgänge wurden nur 2008 nach der Finanzkrise und erneut 2014 verzeichnet. Wie es 2021 infolge der Corona-Krise aussehen wird, muss sich zeigen. Zumindest bei der Anlageform ist das Geldvermögen der Deutschen vergleichsweise krisensicher. Etwas über ein Drittel steckt laut dem Bankenverband in Versicherungen und Pensionskassen. Das ist der größte Batzen.

Rund ein Viertel des privaten Geldvermögens horten die Deutschen als Bargeld oder Sichteinlagen (Bankguthaben ohne Laufzeit oder Kündigungsfrist). Auf Schuldverschreibungen, Aktien und Investmentfonds entfällt jeweils rund ein Zehntel.

So verteilt sich das Vermögen der Deutschen genau:

  1. Versicherungen und Pensionskassen: 36,6 Prozent
  2. Bargeld und Sichteinlagen: 27,1 Prozent
  3. Schuldverschreibungen: 13,2 Prozent
  4. Aktien: 10,6 Prozent
  5. Investmentfonds: 10,0 Prozent
  6. Termin- und Spareinlagen: 1,9 Prozent
  7. Sonstiges: 0,5 Prozent

 


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