PodcastHerbalife – Erfolgsbusiness oder Betrugsmodell?

Herbalife
Der US-Konzern Herbalife verdient sein Geld mit Diätprodukten.Damian Dovarganes | dpa


Der US-amerikanische Erfolgspodcast „Schmutzige Geschäfte – Wirtschaftsverbrecher, die über Leichen gehen“ ist zurück. BesserPodcasts und Capital präsentieren eine neue Staffel True Crime: Reale Kriminalfälle, echtes Beweismaterial und die skrupellosesten Wirtschaftsbetrüger unserer Zeit.


1980 gründet der erst 23-jährige Mark Hughes das Diät-Unternehmen Herbalife. Er ist zwar kein studierter Ernährungswissenschaftler, verspricht aber unglaubliche Diäterfolge mit seinen Produkten. Und das kommt gut an. Bereits nach einem Monat hat der Jungunternehmer mit dem Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln 23.000 Dollar verdient.

Das Unternehmen rekrutiert unabhängige Verteiler, die Herbalife zum Discountpreis erwerben können, um es dann zum vollen Preis an Endkunden weiterzuverkaufen. Wer der Herbalife-Familie beitritt, wird nicht nur dünner, sondern auch reicher – So jedenfalls das Versprechen. Und es gibt viele Menschen, die daran glauben.

Fünf Jahre nach der Gründung ist Herbalife eines der am schnellsten wachsenden Privatunternehmen der USA. Als Herbalife International wird ins Ausland expandiert. Kurz darauf folgt der Börsengang. 2017 fährt der US-Konzern, erneut unter einem anderen Namen – Herbalife Nutrition, über vier Milliarden Dollar Umsatz ein.

Doch Herbalife hat nicht nur Fans. Das Unternehmen sieht sich mit gravierenden Anschuldigungen konfrontiert und muss sich seit den 1980er Jahren mehrmals vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet illegale Vertriebsstruktur und falsche Versprechungen. Auch der erfahrene Börsen-Hai Bill Ackman attackiert Herbalife und es folgt ein spektakulärer Finanzkrieg.

Was steckt wirklich hinter dem Geschäftsmodell von Herbalife? Der True Crime-Podcast „Schmutzige Geschäfte – Wirtschaftsverbrecher, die über Leichen gehen“ untersucht den brisanten Fall erneut.

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