ExklusivFactoring-Start-up muss Insolvenz anmelden

Die Flex-Payment-Gründer Aimé Ndayisaba und Cemil Arslan (von links).
Die Flex-Payment-Gründer Aimé Ndayisaba und Cemil Arslan (von links).PR

Die Geschichte des Hamburger Fintechs Flex Payment war über Jahre eine der weniger bekannten Erfolgsgeschichten. Aus dem Studium heraus bauten Cemil Arslan und Aimé Ndayisaba einen Factoring-Anbieter auf. Arslan hatte als Freelancer in einer Marketing-Agentur gearbeitet – und wusste, wie sich anfühlt, wenn Rechnungen nicht bezahlt werden. Über das Factoring-Portal konnten kleine Unternehmen und Selbstständige ihre Rechnungen vorfinanzieren lassen – sie mussten nicht warten, bis ihre Auftraggeber bezahlen.

Die beiden Gründer waren am Markt, bevor der große Factoring-Hype losging, in dem auch der Szene-Kopf Sebastian Diemer mit Finiata und die Berliner Firma Billie auftauchten, die jeweils große Finanzierungen einsammeln konnten. Flex Payment wuchs dagegen mit eigenem Geld und Darlehen. Es konnte ein solches Umsatzwachstum vorweisen, dass die Firma 2019 in den Top Ten des Gründerszene-Wachstumsrankings landete. Bis heute gehört den Gründern die Firma immer noch fast alleine, zu Hochzeiten beschäftigte Flex Payment etwa 50 Mitarbeiter. Doch dann musste das Start-up in den vergangenen Monaten gleich zwei Rückschläge wegstecken. Jetzt befindet sich das Fintech in einer vorläufigen Insolvenz.

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