FintechDer Spac-Trend schwappt nach Europa

Der frühere Facebook-Manager Chamath Palihapitiya hat gleich mehrere Spacs gestartet.

Das Akronym Spac treibt die Wall Street seit Monaten um. „Wer keine eigene Spac hat, ist ein Niemand“, sagte Finanzexperte Peter Atwater kürzlich dem Wall Street Journal. Die Liste reicht vom ehemaligen NBA-Star Shaquille O’Neal bis Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld.

Hinter den sogenannten Special-Purpose Acquisition Companies – kurz Spac – stehen Firmenhüllen, die von ihren Machern an die Börse gebracht werden. Sie sammeln dann Geld ein, um ein anderes Unternehmen zu kaufen und mit diesem zu verschmelzen – ein schneller Weg an die Börse. Unternehmerlegende Richard Branson brachte so seine Raumfahrtfirma Virgin Galactic an die Börse, der frühere Facebook-Manager Chamath Palihapitiya und der geheimnisvolle Geldgeber Ian Osborne hatten die Spac aufgelegt. 300 dieser gelisteten Firmen sind zurzeit auf der Suche nach geeigneten Übernahmen, ausgestattet mit 90 Mrd. Dollar.

Auch in Deutschland bereiten mehrere Teams eigene Spacs vor, darunter der prominente Geldgeber Klaus Hommels mit seinem Fonds Lakestar, 400 Mio. Euro will er zusammen bekommen, wie Bloomberg berichtet. Gleichzeitig diskutieren deutsche Start-ups, inwiefern eine Spac für sie als Käufer infrage kommen könnte.

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