BankenDas sind die größten Zentralbanken der Welt

Zentralbanken sorgen nicht nur dafür, dass genügend Bargeld im Umlauf ist, und ziehen Falschgeld aus dem Verkehr. Sie wachen zudem über die Geld- und Währungspolitik, die Goldreserven und das Gebaren der Finanzinstitute in ihrem Einflussbereich. Die ersten Zentralbanken begannen ihr Dasein oft als private Einrichtungen beziehungsweise Aktiengesellschaften und wurden erst später verstaatlicht.

Größte Zentralbanken

Das gilt für die Bank of England und die noch ältere Schwedische Reichsbank. Letztere wurde 1656 gegründet und gilt damit als die älteste Notenbank – zumindest jedenfalls als die älteste heute noch existierende Zentralbank. Denn nach Ansicht des Ökonomen Ulrich Bindseil von der Europäischen Zentralbank könnte die 1619 gegründete Hamburger Bank als erste „richtige“ Zentralbank nach heutigem Maßstab gelten, wie die „Neue Zürcher Zeitung“ 2019 berichtete.

Sechs der zehn größten Zentralbanken der Welt liegen in Europa, wie eine Rangliste des Sovereign Wealth Fund Institute (Stand: September 2021) ergibt. Der Analysedienst erfasst fortlaufend die Vermögenswerte der 100 größten Notenbanken. Die Corona-Pandemie hat an der Spitze des Rankings für einen Umbruch gesorgt.