Digitalisierung5 Aufgaben, die Künstliche Intelligenz uns abnehmen könnte

Symbolbild Künstliche Intelligenz
Symbolbild Künstliche IntelligenzPete Linforth from Pixabay

Juristische Begutachtung

Ein neuer Kunde hat einen Vertrag geschickt und Sie sind unsicher bei einer Formulierung? Das dürfte in Zukunft gar kein Problem mehr sein. Einfach den Vertrag hochladen und eine Künstliche Intelligenz (KI) prüft ihn. Schon 2018 schaffte es die KI des israelischen Start-ups Lawgeex einen Vertrag schneller und präziser zu analysieren als 20 US-amerikanische Anwälte. Der Hausanwalt oder die Hausanwältin haben dann Zeit, kompliziertere Fälle zu prüfen oder die von der KI beanstandeten Passagen zu überarbeiten.

Buchhaltung

Auch in der Buchhaltung kann KI in Zukunft Arbeit sparen. Zum Beispiel könnte sie Belege und Rechnungen automatisch analysieren. Daten wie die Rechnungsadresse oder die Kontonummer des Empfängers werden automatisch ins System eingepflegt. Und vielleicht wird auch gleich die Überweisung getätigt. KI könnte aber auch aus großen Datenmengen Einsparungspotentiale für das Unternehmen finden oder Steuertipps geben.

Schriftkontakt

Wie viel Zeit würde man sparen, wenn die ganzen Mails nicht wären? Auch hier kann Künstliche Intelligenz helfen: Die Software wird Mails lesen und entscheiden, was damit geschieht. Standardmails wird sie selbst beantworten können. Andere legt sie zum Lesen vor oder leitet sie gleich an die richtige Person weiter. Übrigens auch gar nicht so abwegig: Vielleicht wird KI Telefonate für uns übernehmen können. Gerade in der Kundenbetreuung wäre das eine große Zeitersparnis.

Ordnung halten

Manchmal herrscht ein richtiges Datenchaos auf dem Computer. Hier könnte KI bald Ordnung für uns schaffen. Zum Beispiel könnte sie alle Verträge direkt in den Ordner des richtigen Geschäftspartners schieben oder veraltete Dokumente automatisiert löschen, sobald die aktuellen hochgeladen werden. Dann wäre endlich langfristig Ordnung auf dem Desktop.

Brainstorming

Wenn sich bis jetzt alle kreativen Denkerinnen und Denker unangreifbar gefühlt haben, werden sie nun enttäuscht. Schon heute erstellen KIs Kunstwerke, die teuer verkauft werden, oder schreiben Musikstücke. Auch im Brainstorming wird KI uns also unterstützen können. Sie wird mit einem Problem gefüttert und stellt dann mögliche Lösungen vor. Vielleicht wird diese Möglichkeit das eine oder andere Meeting massiv verkürzen – oder gar überflüssig machen.


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