RankingWork-Life-Balance? Nicht in diesen Städten

Fast jeder dritte unzufriedene Beschäftigte in Deutschland macht für seinen Unmut eine schlechte Work-Life-Balance verantwortlich. Das zeigt eine branchenübergreifende Umfrage im Auftrag des Coworking-Anbieters Mindspace.

Auch für Arbeitgeber ist der Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben ein wichtiges Thema. Denn motivierte Mitarbeiter, sind produktive Mitarbeiter. Immer mehr Firmen setzen deshalb auf flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder kostenlose Freizeitaktivitäten und Events für die eigenen Beschäftigten.

Allerdings hängt die richtige Work-Life-Balance nicht nur vom eigenen Job, sondern auch vom jeweiligen Standort ab. Das zeigt das Work-Life-Balance Ranking vom Beratungsunternehmen Kisi für 2019. Um zu ermitteln, welche Städte Work-Life-Balance am besten fördern, hat Kisi 40 Metropolen weltweit verglichen. Zu den rund 20 Kriterien gehören dabei Punkte wie das städtische Freizeitangebot, der Grad der Luftverschmutzung oder der Zugang zu Gesundheitsvorsorge. Aber auch Faktoren zum Arbeitsalltag wie bezahlte Urlaubstage und Arbeitsstunden fließen in die Bewertung ein.

Als Grundlage nutzt Kisi statistische Daten von Regierungen und internationalen Organisationen wie Eurostat oder der Weltgesundheitsorganisation. Die einzelnen Metropolen werden dann für jede Kategorie auf einer Skala von 1 bis 100 Punkten bewertet. Daraus entsteht dann der Gesamtwert für die jeweilige Stadt. Dabei zeigt sich: Wer punkten will, muss in mehreren Kategorien gleichzeitig eine gute Bewertung erzielen.

Die Spitzenreiter des Rankings hat Capital bereits vorgestellt. Unter die Top Ten haben es neben vielen europäischen Metropolen dabei auch drei deutsche Städte geschafft. In diesen zehn Städten können Beschäftigte von Work-Life-Balance dagegen höchstens träumen:

In diesen zehn Städten können Sie Work-Life-Balance vergessen