ArbeitsumfeldWarum Bürotiere den Arbeitsalltag besser machen

Ein Bürohund kann sich positiv auf das Arbeitsklima auswirken
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Haustiere sind im Privatleben oft unser treuster Begleiter und fester Bestandteil der Familie. Umso schwerer fällt es, sie den ganzen Tag allein zu lassen, wenn wir zur Arbeit müssen. Zum Glück stehen immer mehr Unternehmen offen dafür, dass die Mitarbeiter ihre Tiere mit ins Büro bringen dürfen. So wird ein Haustier mal eben zum Bürotier. Sie sind skeptisch, ob das so gut funktionieren kann? Tatsächlich hat ein Tier im Büro viele positive Effekte für alle. Hier kommt unser kleines Plädoyer für Bürotiere.

Tiere schaffen ein besseres Arbeitsklima

Tiere machen glücklich. Das ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Allein der Anblick eines Hundes sorgt bei Menschen dafür, dass das „Liebeshormon“ Oxytocin ausgeschüttet wird, das uns ausgeglichener macht. Das sorgt nicht nur für individuelle Glückseligkeit, sondern hat natürlich Auswirkungen auf das gesamte Arbeitsklima. Wenn jeder einzelne zufriedener ist, lässt es sich auch besser zusammenarbeiten. Bei dem nächsten schwierigen Meeting setzen Sie doch einfach einen Bürohund mit in den Konferenzraum.

Ein Bürotier sorgt für regelmäßige Pausen

Wenn ein Tier im Büro ist, sind die Menschen gezwungen, sich um dieses zu kümmern. Man könnte jetzt sagen: Das sorgt doch für Ablenkung und unnötige Unterbrechungen. Aber ganz im Gegenteil fördern die regelmäßigen Pausen, die dadurch entstehen, sogar die Kreativität, da unsere Konzentrationsspanne nicht unbegrenzt ausdehnbar ist. Wenn Sie also zwischendrin mit der Katze spielen oder mit dem Hund Gassi gehen, sind Sie danach wieder voll einsatzfähig. Abgesehen davon hat die extra Portion Bewegung natürlich eine positive Auswirkung auf die Gesundheit.

Ein bisschen Spaß muss sein

Oftmals sind wir im Büro so vertieft in ein Thema und so konzentriert bei der Sache, dass die Freude am Job auf der Strecke bleibt. Selbstverständlich ist es wichtig, seine Arbeit ernst zu nehmen, aber es ist auch nicht verboten, ein bisschen Spaß dabei zu haben. Ein Bürotier bringt den automatisch mit, denn Tiere sind einfach von Natur aus witzig. Wenn auf einmal eine Katze auf die Tastatur springt oder Sie plötzlich einen Bürohund unter dem Schreibtisch sitzen haben, fällt es schwer, ernst zu bleiben. Das bringt die Dinge auch wieder in Perspektive, sollten Sie einmal frustriert sein.

Ein Tier zu streicheln entspannt

Es ist erwiesen, dass es uns entspannt, Tiere zu streicheln. Das ist sogar körperlich nachweisbar, der Blutdruck senkt sich beim Streicheln um bis zu 10%. Gerade im stressigen Arbeitsalltag kann es also von enormem Vorteil sein, ein Tier im Büro zu haben. Das sorgt nicht nur für Aufheiterung, sondern kann sogar Burn-out und anderen psychischen Krankheiten vorbeugen, außerdem sind Mitarbeiter, die weniger gestresst sind, grundsätzlich auch motivierter und leistungsfähiger.

Es gibt Sympathiepunkte

Die Außenwirkung eines Unternehmens ist das A und O. Dazu gehört seit Langem auch, ob die Firma tierfreundlich ist. Arbeitnehmern ist das inzwischen fast so wichtig wie flexible Arbeitszeiten; laut einer Studie gaben ein Drittel der Befragten an, dass ein Arbeitgeber attraktiver wird, wenn Haustiere erlaubt sind. Zudem ist es auch kein Geheimnis mehr, dass Tiere als wahre Marketing-Waffe regelmäßig in den sozialen Medien viral gehen. Da eröffnet ein Bürotier doch ganz neue Möglichkeiten, oder? Nicht nur um junge Mitarbeiter zu werben, sondern auch, um Ihr Unternehmen für die Öffentlichkeit sympathisch zu machen.