VorsätzeRichard Branson: 5 Regeln, um Ziele zu erreichen

Richard BransonIMAGO / Future Image

#1 Ideen aufschreiben

Notizen sind kein Zeichen von (Gedächtnis-)Schwäche. „Wenn ich nicht alle meine Ideen und guten Vorsätze niederschreiben würde, würde ich sie vermutlich vergessen“, gab Richard Branson in seinem Firmenblog zu. Der Virgin-Gründer empfiehlt deshalb: Masse statt Klasse. „Schreiben Sie jede einzelne Idee auf, die Sie haben. Keine Idee ist zu klein.“ Das kann erst mal unorganisiert passieren, beruhigt der Unternehmer. Notizbuch, Telefon, Serviette – egal, Hauptsache, der Gedanke wurde festgehalten.

#2 Listen erstellen

Danach sollten die Ideen und Vorsätze aber organisiert werden. Branson rät zu mindestens zwei Listen: Eine mit einfachen Tätigkeiten, die jeden Tag erledigt werden können. Die Andere ist den großen, wenn nicht gar scheinbar unerreichbaren Zielen gewidmet. „Stellen Sie sicher, dass Sie sowohl persönliche als auch berufliche Ziele haben“, riet Branson. Die könnten aber ruhig auf dieselbe Liste: „Es gibt keine wirkliche Trennung von Arbeit und Leben.“

#3 Abhaken

Erfolg motiviert. Branson hilft da schon der simple Akt des Abhakens. „Feiern Sie Ihre Erfolge, selbst wenn sie nur kleine Schritte in die richtige Richtung sind und erstellen Sie neue Listen!“

#4 Erfolgskriterien definieren

Aber woran erkannt man, ob man auf dem richtigen Weg ist? „Es ist sinnlos, sich Ziele zu setzen, wenn man nicht weiß, ob man sie erreicht hat“, warnte Branson. Für ihn gehört deshalb zu jedem ambitionierten Vorsatz die entsprechenden Erfolgskriterien dazu. Für das Ziel „Ich will fitter werden“ könne beispielsweise die Zahl der täglichen Push-ups festgelegt werden. „Stellen Sie sicher, dass ihre täglichen Ziele auf ein größeres Ziel hinführen“, riet der Virgin-Gründer.

#5 Ziele teilen

Einzelkämpfer sind häufig im Nachteil. Branson empfiehlt deshalb: „Teilen Sie Ihre Ziele mit Anderen.“ So könne man sich gegenseitig motivieren und auf Kurs halten. „Außerdem machen die meisten Aktivitäten mit anderen Menschen mehr Spaß – selbst wenn man nur Fortschrittsupdates teilt oder Dinge virtuell zusammen macht“, schrieb er. Ein gesunder Egoismus dürfe dabei aber nicht zu kurz kommen: „Am Ende machen Sie es für sich selbst.“

 


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