MilliardäreCorona macht die reichsten US-Amerikaner noch reicher

In den USA geht die Schere zwischen Reich und Arm in der Corona-Krise immer weiter auseinander. 17 der 20 reichsten US-Amerikaner sind laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ in den vergangenen zwölf Monaten reicher geworden. Und nicht etwa nur um einige Milliarden hier und da.

Bei den Milliardären weltweit hatte „Forbes“ im Frühjahr noch deutliche Auswirkungen der aufziehenden Corona-Krise vermeldet. Etwa jeder Zweite der Superreichen hatte demnach im Vergleich zum Vorjahr an Vermögen eingebüßt. Die reichsten US-Amerikaner hingegen florieren trotz der Pandemie – oder gerade ihretwegen. Viele von ihnen sind als digitale Pioniere zu Multimilliardären geworden und profitieren in der Corona-Krise von einer erhöhten Nachfrage und dementsprechend steigenden Aktienkursen.

Reichste US-Amerikaner profitieren von Corona

Der Trend sorgt 2020 in den Forbes 400 für einen Rekord. Noch nie waren die 400 reichsten Amerikaner so reich. Ihr Gesamtvermögen stieg den Angaben zufolge um 240 Milliarden auf 3,2 Trillionen US-Dollar. Fast unglaublich, aber über ein Viertel des Zuwachses entfiel allein auf Jeff Bezos. Insofern muss man auch sagen: Zwischen dem Amazon-Gründer und den übrigen Superreichen geht die Schere immer weiter auseinander.

So viel reicher sind die reichsten US-Amerikaner in der Corona-Krise geworden.