Arbeit7 Tipps, um die Fußball-WM im Büro zu gucken

Symbolbild: Tischfußball-Püppchen
Symbolbild: Wie schafft man es, auch tagsüber und bei der Arbeit kein WM-Spiel zu verpassen?

Langsam werden Sie nervös. Denn in wenigen Minuten werden die Spieler Ihrer Lieblingsmannschaft über den Rasen laufen. Und Sie sind noch immer im Büro, haben auch noch so einiges zu erledigen – aber die Fußball-Weltmeisterschaft ausgerechnet jetzt nicht verfolgen? Vielleicht verpassen Sie einen legendären Torschuss. Das Dribbling des Jahres. Einen Fallrückzieher wie 1954. Was tun Sie nun? Nach Hause gehen? Krank feiern? Einen wichtigen Termin vorschieben? Den Livestream heimlich auf dem Handy schauen? Mit diesen sieben Tipp versäumen Sie die Fußball-WM auch tagsüber nicht:

#1: Vorbereiten

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und keine Abmahnung vom Chef riskieren wollen, dann gilt hier, was sich im Leben ja so häufig bewährt: Vorbereitung ist alles. Recherchieren Sie einige Tage vorher die WM-Spiele, die in Ihren Arbeitstag fallen und die Sie auf keinen Fall verpassen wollen. Dann müssen Sie sich spontan keine Ausreden einfallen lassen. Denn wer Krankheit simuliert (das gilt leider auch während der WM), kann eine Abmahnung erhalten. Lässt man die Arbeit sogar häufiger wegen eines Fußballspiels sausen, droht die Kündigung.

#2: Mittagspause verschieben

Wenn Sie die Termine recherchiert haben, suchen Sie einen Biergarten in der Nähe Ihrer Arbeit. Verschieben Sie Ihre Mittagspause auf die Zeit des Spiels. Weihen Sie Ihre Lieblingskollegen ein. Und wenn nicht alle zeitgleich verschwinden können, gucken Sie in Schichten. Wer guckt, muss die anderen bei Slack oder Whatsapp informieren.

#3: Überstunden abfeiern

Wenn Sie wissen, wann ein wichtiges Spiel stattfindet, fragen Sie Ihren Vorgesetzten, ob Sie Ihre Überstunden abfeiern können. Hoffentlich ist Ihr Chef ein Fußballfan, dann hat er garantiert nichts dagegen. Und wenn nicht, nehmen Sie sich einen halben Tag Urlaub.

#4: Arbeitszeiten verschieben

Wenn ihr Chef ein Fußballfan ist und kein Misanthrop, dann wird er sich vielleicht sogar darauf einlassen, Ihre Arbeitszeiten zu verschieben. Dann müssen Sie Ihr Überstunden- und Urlaubskonto nicht anzapfen. Und die Arbeit bleibt auch nicht liegen.

#5: Zweiten Desktop besorgen

Klappt das mit Urlaub, Überstunden oder Arbeitszeitverschiebung nicht, dann müssen Sie mit mehr Chuzpe an die Sache gehen. Oder hätten Sie die sieben Tore gegen Brasilien verpassen wollen, weil Ihr Vorgesetzter nichts von Spaß versteht? Eben. Besorgen Sie sich einen zweiten Desktop. Stellen Sie ihn so auf, dass kein Kollege auf den Bildschirm lunzen kann. Stellen Sie den Livestream an. Und öffnen Sie parallel ein Fenster mit arbeitsrelevantem Inhalt. Klar: Werden Sie erwischt, kann das sehr unangenehme Folgen haben. Eine Abmahnung zum Beispiel. Denn Sie haben sich in Ihrem Arbeitsvertrag verpflichtet, konzentriert zu arbeiten. Auch Kollegen dürfen nicht abgelenkt werden, falls Sie vorhatten, statt des Desktops ein Radio aufzustellen. Aber schließlich geht es hier um Fußball. Da muss man was riskieren, oder?

#6: Mal auf die Toilette verschwinden

Klappt das mit #5 nicht, dann muss ihr Internetguthaben auf dem Handy jetzt dran glauben. Verschwinden Sie auf die Toilette, verfolgen Sie dort den Livestream auf Ihrem Smartphone. Vorsicht: Laut jubeln kann schnell missverstanden werden. Länger als 25 Minuten fortbleiben auch.

#7: Mit dem Vorgesetzten verhandeln

Wenn Sie im Büro nicht der einzige Fußball-Narr sind, dann sollten Sie jetzt im Team auftreten. Machen Sie dem Chef oder der Chefin gemeinsam klar, dass es die Arbeitsmoral und den Teamgeist wahnsinnig stärkt, wenn er oder Sie einen Fernseher oder einen Beamer aufstellt. Und Sie zumindest die Deutschland-Spiele schauen lässt. Vielleicht auch noch die Frankreich- und Spanien-Spiele. Nutzen Sie Ihren Charme.