Krypto-BörseVerwirrung um Aktie: Coinbase gesteht Fehler ein

Coinbase war zum Handelsstart voller Euphorieimago/Levine-Roberts

Sieben Tage hat die Deutsche Börse gebraucht, bis jemand gemerkt hat: etwas fehlt. Als Coinbase am vergangenen Mittwoch an die Börse gegangen ist, gab es zunächst Unsicherheiten. In der App vom Neobroker Trade Republic hieß es etwa kurz vor Handelsstart, aufgrund „nicht erfüllter regulatorischer Voraussetzungen“ könne man nicht sicherstellen, dass die Aktie an europäischen Börsen handelbar sei. Auch die Börse Stuttgart teilte per Twitter mit, es würde eine Kennziffer fehlen.

Doch die Mitteilung und der Tweet verschwanden nach einiger Zeit wieder – und am Abend konnte man die sehnlich erwartete Aktien der amerikanischen Krypto-App dann auch in Deutschland handeln.

Eine Woche später folgte nun wieder der Rückzieher. Die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream kündigte an, den Handel an den deutschen Börsen ab Freitag wieder einzustellen. Die Mail an die deutschen Handelsplätze liegt Finance Forward vor. „Beileid für die, die da investiert sind“, kommentierte ein Facebook-Nutzer, nachdem die Nachricht öffentlich wurde. Die Verwirrung war perfekt. Es stellte sich sofort die Frage: Was war passiert?

Die Geschichte über einen skurrilen Fehler lesen Sie heute auf Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.