ExklusivDie besten Vermögensverwalter 2021

Die Vermögensberatung Schäfer Regensburger aus Münster gehört 2021 zu den Top-Vermögensverwaltern. Im Bild die beiden Gründerinnen Inge Schäfer-Schmidbauer und Isolde RegensburgerPR

Das spektakuläre Börsenjahr 2020 hat auch bei den deutschen Vermögensverwaltern Spuren hinterlassen. Dies zeigt die diesjährige Auswertung von Capital und dem Münchner Institut für Vermögensaufbau (IVA) über die Leistungen bankunabhängiger Vermögensverwalter. In der großen Studie, bei der die realen Daten von rund 25.000 Bankdepots ausgewertet wurden, konnten insgesamt 90 Vermögensverwalter in mindestens einer von drei Depotkategorien eine Top-Bewertung erzielen. Sechs Anbieter erreichten sogar über alle drei Depotkategorien eine Top-Bewertung.

Insgesamt meldeten sich in diesem Jahr 107 Vermögensverwalter für den Leistungsvergleich an, etwa ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. Neben den Depotbanken DAB BNP Paribas und der V-Bank, die den Test als Partner schon seit drei Jahren begleiten, konnte in diesem Jahr erstmals auch die Deutsche Bank als Partner für die Anlieferung der Depotdaten gewonnen werden. Insgesamt decken die drei Banken etwa 75 Prozent des gesamten Marktes für unabhängige Vermögensverwalter ab.


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In der Spitzengruppe der sechs Fünf-Sterne-Verwalter konnten sich vier Anbieter neu platzieren – der Kölner Vermögensverwalter Portfolio Concept, der Stuttgarter Anbieter Röcker & Walz Vermögensverwaltung, die Honoris Treuhand aus Berlin sowie Schäfer Regensburger Vermögensmanagement aus Münster. Mit BV&P Vermögen aus Kempten und dem Berliner Anbieter Liqid Asset Management schafften es immerhin zwei Verwalter, ihre Top-Platzierung zu verteidigen.

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Trotz des dramatischen Börseneinbruchs im Frühjahr 2020 schafften die Vermögensverwalter im Durchschnitt aller ausgewerteten Depots einen Wertzuwachs von 2,4 Prozent bis zum Jahresende. Bei konservativen Depots lag dieser Wert mit 1,4 Prozent etwas niedriger, bei ausgewogenen und risikoreicheren Anlagestrategien mit 3 respektive 3,3 Prozent Plus etwas höher. „Es sind mehrheitlich die Depots gut durch die Krise gekommen, die eine gut diversifizierte Struktur und eine hochwertige Produktumsetzung aufweisen und sich keine handwerklichen Fehler geleistet haben“, sagte IVA-Studienleiter Andreas Ritter.

Ein tieferer Blick in die Depotdaten offenbarte jedoch auch große Unterschiede: So schafften die besten zehn Prozent der risikoreicheren Depots im vergangenen Jahr eine Performance von durchschnittlich fast 15 Prozent. Umgekehrt schützen besonders konservativ aufgestellte Depots im Crash nicht automatisch vor herben Verlusten – die Einbußen fielen hier im ersten Quartal mit durchschnittlich 16 Prozent fast ebenso hoch aus wie bei den ausgewogenen und den risikoaffineren Strategien.


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