Zugverkehr Wie Flixtrain das Geschäft mit der Schiene aufrollen will

Zugverkehr: Wie Flixtrain das Geschäft mit der Schiene aufrollen will
© Patric Sachse/FlixTrain
Die Bahn erhält endlich Konkurrenz: Mit Flixtrain rollt erstmals ein Anbieter auf die Schiene, der weiß, wie man Monopole knackt – und der wichtige Verbündete hat. Der nächste Coup ist schon in Vorbereitung: Flixtrain will erstmals eigene Züge bauen

Die Sitze sind hart, die Frischluft kommt durchs Fenster, und Kaffee gibt es nicht. Wer zum ersten Mal Flixtrain fährt, dem fällt auf, was fehlt. Kaffee sei nett, aber kein „Kernbedürfnis“, sagt Matthias Müller, „wir halten es lieber simpel: Wi-Fi, saubere Toiletten, garantierter Sitzplatz“.

Ein letzter milder Tag in Berlin: Müller, ein schlaksiger Typ, Dreitagebart, eilt durch einen noch menschenleeren Flixtrain. Der junge Chef des Zug-Start-ups, gerade 31 Jahre alt, will zeigen, worauf es ihm ankommt – oder gerade nicht: „Erschwinglicher, flexibler, einfacher“ solle das Bahnfahren werden, sagt er. Oder „hassle-free“, wie er das nennt, „kein unnötiger Schnickschnack“.

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