InsurtechRocket Internet startet ein neues Versicherungs-Startup

Das Gründerteam von InsurQ: Alexander Le Prince, Johannes Breulmann, Iven Schorr und Laibing YangPR

Freelancer, Berater und jungen Unternehmen sind eine Zielgruppe, auf die es Fintechs seit einigen Jahren abgesehen haben. Für viele etablierte Banken sind die Firmenkunden zu klein, aus diesem Grund wittern Startups ihre Chance mit technischen Lösungen. Neue Banking-Anbieter wie Penta und Qonto konzentrieren sich auf diesen Markt und haben bereits große Finanzierungsrunden eingesammelt.

Nun will ein Gründerteam eine vergleichbare digitale Lösung für den Versicherungsvertrieb aufbauen. Unter dem Namen InsureQ arbeitet das Startup an einem Portal, das Anfang August offiziell startet. Knapp eine Million soll der Tech-Investor Rocket Internet bereits investiert haben. Außerdem sind bei dem Anbieter ein prominenter Technik-Chef an Bord – und ein großer Versicherungspartner.

Bereits seit einigen Monaten lief das Startup unter dem Namen Project Insurio, bis die Gründer sich kürzlich auf den neuen Namen InsureQ einigten. Für Rocket-Gründungen ist es nicht unüblich, zunächst unter einem Arbeitstitel zu starten, bevor der richtige Name öffentlich wird. Das Startup ist eines der ersten deutschen Investments von Rockets neuem Frühphasen-Geldgeber Flash Ventures, wie Deutsche Startups vor einigen Wochen berichtete. In zwei Tranchen habe Flash 800.000 Euro investiert, in einer Seed-Runde sei nun eine Summe von bis zu zwei Millionen angepeilt, von denen Flash die Hälfte übernehmen wolle – der Rest soll von einem neuen Investor kommen, hieß es dem Bericht. InsureQ wollte die Informationen auf Nachfrage nicht bestätigen.

Alle Details zu dem Insurtech-Startup lesen Sie heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.