DiscounterNach einem halben Jahr: Wie lief der Start der Lidl-App?

Die deutschen Supermärkte kämpfen erbittert um Kunden. Viktor Paris/Unsplash

Es gibt viele gute Argumente, warum Lidl mit seiner neuen App scheitern wird. Seit Anfang Juni testet die Supermarktkette ihre Rabatt-App in Berlin und Brandenburg. Und in Zukunft sollen Kunden nicht nur Rabatte für ihre Einkäufe bekommen, sondern auch per Smartphone bezahlen können. Ein Probelauf von Lidl Pay startete kürzlich in Spanien.

Doch genau mit diesen Konzepten konnten sich die Konkurrenten Netto und Edeka in den vergangenen Jahre nicht durchsetzen. Beide Apps, mit denen die Kunden auch bezahlen können, sind bereits seit mehreren Jahren am Markt. Die Resonanz der Nutzer ist überschaubar, wie eine Auswertung von Finance Forward zeigt. Auch die Bezahllösung von Yapital, die man bei Rewe bereits vor sechs Jahren einsetzen konnte, scheiterte an der fehlenden Akzeptanz. Zusätzlich wird Lidl mit der Payment-App starke Konkurrenz haben – dazu zählen das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard oder Apps wie Google Pay.

In diesem schwierigen Umfeld muss sich Lidl nun behaupten. Mithilfe des Datentools Priori Data und durch Selbstversuche hat Finance Forward die ersten Monate der App analysiert. Das Ergebnis zeigt, dass Lidl aus den Fehlern der Konkurrenz offenbar gelernt hat.

Lesen Sie die ausführliche Analyse auf dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.