Corona-Hilfe Konjunkturprogramme: Wie viel ist zu viel?

Dollar-Scheine
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In der Corona-Krise stützen Staaten die Wirtschaft mit riesigen Summen. In den USA gibt es Befürchtungen, dass zu viel des Guten schaden könnte. In Europa könnte dagegen zu wenig Geld vom Staat kommen. Doch wann sind Staatsausgaben zu hoch oder zu gering?

Joe Biden möchte in den USA das größte Fiskalpaket seit dem zweiten Weltkrieg verabschieden. 1,9 Billionen US-Dollar (ca. 1,6 Billionen Euro) will er in die Wirtschaft pumpen. Und das nachdem der Kongress schon ein Vier-Billionen-Dollar-Paket gegen den Wirtschaftseinbruch verabschiedet hat. Top-Ökonomen wie Larry Summers und Olivier Blanchard, die sonst hohe Staatsschulden befürworten, halten es für zu groß. Ihre Befürchtung: Es könnte zu nie dagewesener Inflation führen. Andere wie die ehemalige US-Zentralbankchefin und jetzige Finanzministerin Janet Yellen argumentieren, dass die Ausgaben die Wirtschaft beleben könnten.


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