Podcast Kann eine Software erkennen, was Kunden wirklich fühlen?

Berater sollen sich mithilfe der Software ganz auf ihre Kunden konzentrieren können.
Berater sollen sich mithilfe der Software ganz auf ihre Kunden konzentrieren können.
Das KI-Start-up Mataono hat eine Software entwickelt, die helfen soll zu erkennen, was Kunden wirklich möchten. Wie ein Emotionen-Scanner die Kundenberatung revolutionieren soll, erzählt Gründer und Geschäftsführer Christian Dimanski

Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Social Bots – Die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.

Eine Software, die in einem Beratungsgespräch erkennt, was der Kunde fühlt – das ist die Idee von Mataono, einem KI-Start-up, das Christian Dimanski gemeinsam mit zwei Freunden gegründet hat. Bislang könne man sich „entweder auf die Beratung im Kundengespräch fokussieren oder darauf, dass man ausreichend dokumentiert“, sagt er im NTV-Podcast „So techt Deutschland“ . Zu einem guten Gespräch gehöre eben auch Blickkontakt – Papierkram mache die Sache unnötig kompliziert.

So entwickelten Dimanski und seine Mitgründer eine Software, die während eines Beratungsgesprächs mithilfe einer Kamera die Emotionen des Kunden scannen und so helfen soll, die Frage zu beantworten: Warum wird ein Produkt nicht verkauft, ein anderes aber schon?

Der Emotionen-Scanner soll im Wesentlichen zwei Vorteile mit sich bringen: Der Berater könne sich mit der Software auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden fokussieren, sagt Dimanski. Der Kunde erfahre eine bessere Beratung und bekomme nicht das „Lieblingsprodukt“ des Beraters aufgeschwatzt.

Dimanski und seine Mitgründer merkten schon auf dem Schulhof, dass ihre Interessen sich gut ergänzen könnten. „Der eine war irgendwie Programmierer, der Dritte Design-affin und dann gab es jemanden, der sich ein bisschen mehr um den Business-Bereich kümmerte“, erinnert sich Dimanski. Die Idee von Mataono trifft die Schnittstelle von Technik, angewandter Statistik und kognitiver Psychologie. Gründer Dimanski hat sich in seinem Studium nicht nur mit BWL, sondern auch mit kognitiver Psychologie beschäftigt.

Wo die KI-Software einsetzbar ist und wie er die Firma mit zwei Schulfreunden gegründet hat, erzählt Christian Dimanski in „So techt Deutschland“ .

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