Crashkurs10 Schritte zu besserem Design

Ein Mann geht auf eine Reihe von Papieren zu, die auf dem Boden liegen
Gutes Design will gelernt sein
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Schritt 1: Theoretische Grundlagen verstehen

Do you Matter? (Prentice Hall)

Falls Sie doch noch zweifeln: Dieses Buch erklärt, warum Design mittlerweile so zentral für Firmen ist. Mit vielen Lektionen von so genannten „design-driven companies“ wie Apple oder BMW.

Schritt 2: Das Produkt gestalten

Dieter Rams: As little design as possible (Phaidon Verlag)

Rams gilt als Übervater des funktionalen Designs. Man sagt, dass Apples Design generell sehr stark von Rams „Inspiriert wurde. Kleine Kostprobe: Apples iPod sieht seinem 60er-Jahre-Radio erstaunlich ähnlich. 

Schritt 3: Eine stringente Markeführung aufbauen

Otl Aicher (Phaidon Verlag)

Was Dieter Rams für Produktdesign ist, das ist Otl Aicher für Markendesign. Aus seiner Feder stammen Klassiker wie das Lufthansa- oder das BASF-Logo.

Schritt 4: Die Bedeutung von Corporate Design verstehen

Logo Modernism (Taschen Verlag)

In diesem Buch bekommt einen wirklich weitreichenden Überblick über die Grundlagen und die Entwicklung von Corporate Design. Dabei hat der Autor akribisch untersucht, wie sich die Einflüsse der Moderne auf das Unternehmensdesign ausgewirkt haben.

Schritt 5: Das Corporate Design entwickeln

Brand identity now! (Taschen Verlag)

Erfolgreiche Marken haben eine einheitliche, extrem wiedererkennbare visuelle Sprache. Wie das in letzter Konsequenz aussehen kann, zeigt dieses gute Nachschlagewerk für jeden Markenstrategen.

Schritt 6: Das Logo überarbeiten

Logobook (Taschen Verlag)

Hier kann man sich Vorbilder für ein neues Firmenlogo suchen: Es gibt kaum eine bessere Sammlung als diese. Basierend auf dem Markenarchiv des Oscar-prämierten Kurzfilms „Logorama“ von Ludovic Houplain.

Schritt 7: Die Verpackung verschönern

Boxed & Labelled Two! (Gestalten Verlag)

Nicht nur der Inhalt, sprich das Produkt, zählt – sondern auch die Verpackung. Wie originell das mitunter aussehen kann, lernt man hier an vielen Beispielen.

Schritt 8: Gute Visitenkarten entwerfen

Start me up! (Gestalten Verlag)

Der erste Eindruck zählt: Die Visitenkarte ist der erste visuelle Kontaktpunkt mit der Außenwelt. In diesem Buch gibt es jede Menge Inspiration für erfrischende Designs junger Firmen. 

Schritt 9: Die optimale Arbeitsumgebung schaffen 

Workscape (Gestalten Verlag)

Wenn Sie schließlich auch Ihren Arbeitsplatz gutem Design unterwerfen wollen: Dieses Buch zeigt, dass nicht nur Google tolle Büros hat. Hier bekommt man jede Menge Inspiration, wie ein modernes Büro heutzutage auszusehen hat.

Schritt 10: Ein guter Stuhl ist viel wert

Eames (Taschen Verlag)

Büroarbeiter sitzen die meiste Zeit des Tages. Umso wichtiger, dass man das auf guten Stühlen tut. Die Möbel von Charles und Ray Eames sind Design-Ikonoen, Eames-Stühle schmücken jeden Besprechungsraum. Dieses Buch gibt einen wunderbaren Eindruck vom typischen Eames-Design.