History Wie die Amerikaner ein russisches U-Boot aus dem Pazifik fischten

Das Spezialschiff Hughes Glomar Explorer
Das Spezialschiff Hughes Glomar Explorer
© Wikimedia Commons
Der Kalte Krieg war auch ein Technik-Wettrennen. Als ein sowjetisches U-Boot im Pazifik sank, war das für die USA die perfekte Gelegenheit, es zu untersuchen. Nur wie, ohne einen offenen Konflikt zu riskieren? Die Lösung: Operation Azorian

Irgendwann im März 1968 verschluckte der Pazifik das russische U-Boot „K-129“ rund 3000 Kilometer nordöstlich von Hawaii. Am 8. März meldete die Kommandozentrale in Moskau an die Marinebasis in Kamtschatka, dass ein vereinbarter Funkspruch ausgeblieben war. Einen Tag später stach eine Flotte sowjetischer U-Boote, Kriegsschiffe in See, begleitet von Flugzeugen am Himmel. Zwei Monate suchten das Kommando im Pazifik – unterstützt von einigen Handelsschiffen. Trotzdem war die Aktion streng geheim, die Welt durfte auf keinen Fall erfahren, dass die Sowjetunion ein U-Boot vermisste.

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