History Ölkrise 1973: Auf einmal waren die Autobahnen leer

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© IMAGO / Sven Simon
Die Energiepreise steigen. Das weckt Erinnerungen an eine Zeit, in der das Öl knapp und teuer war, weil die ölfördernden Staaten den westlichen Industrienationen den Hahn zudrehten. Die Folge: leere Autobahnen und Pferdewagen statt Autos

Der Tag, an dem auf einmal keine Autos mehr auf den Autobahnen in Deutschland fuhren, war Sonntag, der 25. November 1973. Statt der gewohnten kilometerlangen Staus auf einmal gähnende Leere. Dazu Tempobeschränkungen auf den Landstraßen, dort durfte man auf einmal nur noch 80 fahren. Das generelle Tempolimit auf den Autobahnen dann: 100. 1973 nämlich war nicht nur das Jahr intensiver Konflikte im Nahen Osten zwischen Israel und der arabischen Welt. Es war auch das Jahr, in dem die ölfördernden Staaten der OPEC auf einmal den Ölhahn zudrehten – und so die erste Ölkrise seit dem Zweiten Weltkrieg und damit eine Panik in den Industrienationen des Westens auslösten.


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