Geopolitik Griechische Häfen – Figuren im Schachspiel der Großmächte

Geopolitik: Griechische Häfen – Figuren im Schachspiel der Großmächte
© IMAGO / Xinhua
Piräus gehört dem chinesischen Handelsgiganten Cosco, Thessaloniki einem russischen Oligarchen und bei Alexandroupli haben die USA eine Militär-Basis. Verkauft wurden die Häfen nach der Finanzkrise in Griechenland. Experten sagen: Europa war damals naiv

Vor nicht allzu langer Zeit, im Jahr 2018, ging in Griechenland ein Deal über die Bühne, der Wladimir Putin ziemlich gefreut haben dürfte. Damals kaufte ein Mann mit dem Namen Ivan Savvidis den Hafen von Thessaloniki. Wobei „kaufen“ es vielleicht nicht ganz trifft. Man müsste eher sagen, dass sich Savvidis, ein russischer Oligarch mit griechischen Wurzeln, über ein Konstrukt aus Firmen die Macht im Hafen sicherte.

Savvidis ist in Griechenland bekannt. Einerseits weil er Besitzer des örtlichen Fußballclubs PAOK Thessaloniki ist und mal mit einer Pistole im Halfter den Platz stürmte. Andererseits, weil er auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt steht und enge Kontakte zu Wladimir Putin pflegen soll.


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