PodcastDie Wahrheit über einen der größten Lebensmittelskandale

Nestlé-Logo: Mit Milchpulver für Babymilch hatte der Konzern viel Ärger
Nestlé-Logo: Mit Milchpulver für Babymilch hatte der Konzern viel ÄrgerGetty Images


Der US-amerikanische Erfolgspodcast „Schmutzige Geschäfte – Wirtschaftsverbrecher, die über Leichen gehen“ ist zurück. BesserPodcasts und Capital präsentieren eine neue Staffel True Crime: Reale Kriminalfälle, echtes Beweismaterial und die skrupellosesten Wirtschaftsbetrüger unserer Zeit.


Frühstücksflocken, Kaffee und Fertigpizza – mit rund 2000 Marken und 400 Produktionsstandorten hat sich Nestlé als größter Nahrungsmittelkonzern der Welt etabliert. Angefangen hat alles mit dem löslichen Milchpulver, das der Schweizer Chemiker Henri Nestlé 1867 entwickelte: „Um gesund zu bleiben, braucht es die richtige Milch. Mit unserer Milch sind 50 Millionen Babys groß geworden. Ärzte bestätigen: Sie ist sicher, leicht verdaulich und angereichert mit Vitamin D“.

Bereits 1873 werden pro Jahr mehr als 500.000 Schachteln von Nestlés Babynahrung auf der ganzen Welt verkauft. Auch in Entwicklungsländern macht der Hersteller aggressive Werbung: Die Babynahrung soll Kinder stärker und intelligenter machen, heißt es. Doch wie gesund ist Nestlés Babyprodukt wirklich?

1974 wird erstmals Kritik laut. Die britische Wohltätigkeitsorganisation War on Want veröffentlicht den vernichtenden Bericht mit dem Titel „The Baby Killer“. Darin wird Nestlè vorgeworfen mit seiner Werbung ein künstliches Bedürfnis zu schaffen und so zur Unterernährung, Krankheit und sogar zum Tod von unzähligen Kleinkindern beizutragen. Außerdem soll Nestlé Ärzte und Pflegepersonal bestechen, damit sie ihren Patienten die Babymilch empfehlen.

Was steckt hinter den Anschuldigen? Und wurde Nestlé zur Rechenschaft gezogen? Was hat sich seit den ersten Protestwellen an der Strategie von Nestlé geändert? Die neue Folge „Schmutzige Geschäfte – Wirtschaftsverbrecher, die über Leichen gehen“ erzählt die Skandal-Historie des Lebensmittelkonzerns.

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