Digitalisierung Die besten Digitallabore Deutschlands

Die Spielphase der Ideenschmieden, oft symbolisiert durch den unvermeidlichen Kickertisch, ist vorbei - es geht immer mehr um Resultate
Die Spielphase der Ideenschmieden, oft symbolisiert durch den unvermeidlichen Kickertisch, ist vorbei - es geht immer mehr um Resultate
© Ben Fearnley
Zum zweiten Mal kürt Capital die besten Digitallabore deutscher Konzerne. Dabei zeigt sich: Die Spitze rückt enger zusammen – und die Ansprüche steigen

Die Innovations-Labore von Lufthansa, Linde, Daimler und Pro Sieben Sat 1 sind die besten der in Deutschland gegründeten digitalen Einheiten großer deutscher Konzerne. Dies zeigt eine Studie von Capital (Ausgabe 07/2018) und der Managementberatung Infront Consulting & Management, die zum zweiten Mal nach 2017 systematisch untersucht, welche Ergebnisse solche Labore von Unternehmen bringen.

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Anhand mehrerer Faktoren wurden insgesamt fast 60 so genannte Innovation Labs, Acceleratoren und Company Builder analysiert. Dabei fällt auf, dass wirklich bahnbrechende neue Geschäftsmodelle immer noch rar sind. Solche "Unicorns", also Projekte mit einer potenziellen Marktbewertung von einer Milliarde Dollar oder mehr, gehören aber durchaus zur Zielvorstellung. "Davon, Unicorns zu entwickeln, sind die Unternehmen noch sehr weit entfernt", sagt Thomas Sindemann, Partner bei Infront und Leiter der Studie. " Aber die Ambition dazu ist noch da,"

Bei den Laboren ist der 2014 gegründete Lufthansa Innovation Hub in Berlin in vielen Disziplinen wie im Vorjahr Vorreiter, gefolgt vom SAP Innovation Center Network und dem Innovationsmanagement von EnBW.

Die Liste der Acceleratoren, die sich als Sprungbrett für Start-ups verstehen, führen der Pro Sieben Sat 1 Accelerator, der SAP IoT Startup Accelerator und die Mindbox der Deutschen Bahn an. Bei den Company Buildern, die komplett neue Geschäftsfelder auf den Weg bringen sollen, liegen das Daimler Lab 1886, Viessmann Wattx und der Sparkassen Innovation Hub vorne.

Etwa 150 derartiger Innovation-Einheiten gibt es mittlerweile – noch einmal ein Drittel mehr als im Vorjahr. Berlin bleibt dabei die Stadt, die von den Unternehmen am liebsten als Basis für die Digital-Labore genutzt wird. 28 Prozent aller Einheiten arbeiten in der deutschen Hauptstadt.

Den Beitrag über die Digitallabore lesen Sie in der Juli-Ausgabe von Capital , die am 21. Juni erschienen ist. Interesse an Capital? Hier geht es zum Abo-Shop , wo Sie die Print-Ausgabe bestellen können. Unsere Digital-Ausgabe gibt es bei iTunes und GooglePlay


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