Bundeswehr Der Bremsklotz der Rüstungsindustrie

Die Bundeswehr soll ein neues Kampfflugzeug bekommen. Die F35 von Lockheed-Martin wird ab 2027 in Dienst gestellt
Die Bundeswehr soll ein neues Kampfflugzeug bekommen. Die F35 von Lockheed-Martin wird ab 2027 in Dienst gestellt
© picture alliance/dpa | Wolfgang Kumm
Falsche politische Prioritäten verhindern seit vielen Jahren eine Ausrüstung der Bundeswehr mit moderneren Waffen

Mit einem „Sondervermögen Bundeswehr“ will die Bundesregierung nachholen, was über viele Jahre versäumt wurde. Seit Olaf Scholz in seiner Rede über die notwendige Zeitenwende nach Russlands Überfall auf die Ukraine 100 Mrd. Euro extra für die Modernisierung der Streitkräfte auslobte, geht es auf dem Papier voran. Die Frage ist nur, ob es auch in der Praxis so kommt.

Man kann es gut am Beispiel des neuen Kampfflugzeugs FCAS diskutieren. Die erste Tranche für die Entwicklung taucht in der Ausgabenliste für 2023 mit 478,5 Mio. Euro auf – das teuerste Einzelprojekt in der Aufstellung. Doch die fortlaufenden Querelen zwischen den beteiligten Partnern – Deutschland, Frankreich und Spanien – lassen an der zügigen Umsetzung des Projekts zweifeln.

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