ExklusivAufgeblasene Zahlen: Wie groß ist das Start-up Getsafe?

Getsafe-Gründer Christian Wiens.PR/Friedemann Hertrampf

Christian Wiens ging es offenbar blendend. Im April, auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle, ergriff der Getsafe-Gründer die Chance, stolz auf Linkedin zu verkünden: „March was the most successful month in Getsafe’s history with more than 10.000 policies sold!“ Wiens hat vor mittlerweile sieben Jahren das Insurtech-Start-up Getsafe gegründet, das Versicherungen wie Haftpflicht und Hausrat verkauft. Und wenn man Wiens glauben kann, dann jagt bei Getsafe gerade ein Höhepunkt den nächsten.

So ist die Swiss Re kürzlich bei der Heidelberger Firma eingestiegen, wie aus dem Handelsregister hervorgeht und Deutsche Startups zuerst berichtete. Die Finanzierungsrunde soll rund 50 Mio. Euro groß ausfallen. Außerdem beantragt Wiens mit seinem Unternehmen eine eigene Versicherungslizenz bei der Finanzaufsicht Bafin. Er stellt weiter neue Mitarbeiter ein, bei insgesamt mehr als 100 Leuten ist er mittlerweile angekommen.

Das Geschäft läuft gut, einen Fintech-Award konnte das Start-up gerade gewinnen – und die Leistung des Teams sei „unglaublich“, schreibt der Gründer. Einer, der Wiens gut kennt, sagt: „Christian ist ein guter Fundraiser.“ Was übersetzt so viel heißt wie: Er kann sein Unternehmen gut verkaufen. Wenn es sein muss, auch ein bisschen zu gut. Denn wer etwas hinter die Kulissen schaut, sieht: Es ist nicht alles so groß, wie der Getsafe-Chef es darstellt.

Die ganze Geschichte lesen Sie heute auf Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.