MüllAbfall in Deutschland: 7 Fakten

Die Vermüllung durch die Corona-Krise zeigt sich nicht nur in Form von Gesichtsmasken im Rinnstein. Die Deutschen verbringen im Homeoffice mehr Zeit zu Hause, richten den Garten her oder frönen stärker als vor der Pandemie dem Online-Shopping. Die Folge sind überquellende Mülltonnen. In einigen Mehrfamilienhäusern müssen Bewohner schon den Tag der Müllabfuhr abpassen, um ihre Kartons oder die Behälter vom Essens-Lieferdienst garantiert entsorgen zu können. Wie die Müllbilanz am Ende objektiv ausfallen wird, muss sich zeigen. In Kantinen und Betrieben sind während der Pandemie weniger Abfälle entstanden. Außerdem nehmen Kartons im Altpapiercontainer zwar viel Platz weg, bringen aber weniger Rohstoff auf die Waage als beispielsweise Zeitungen.

Zu viel Müll in Deutschland

Zugleich nimmt das Bewusstsein für Müll zu. Manch ein fleißiger Mülltrenner fragt sich angesichts des Exports von Plastikmüll schon: Bringt das der Umwelt überhaupt etwas? Immer mehr Menschen setzen deshalb darauf, auf Verpackungsmüll und anderen vermeidbaren Abfall zu verzichten. Supermärkte und Imbisse stellen sich zunehmend auf den Trend ein, wenn auch die praktische Umsetzung häufig noch hapert. Müll ist aber nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein lukratives Geschäft. Firmen schmücken sich mit angeblich aus den Weltmeeren gefischtem und recyceltem Polyester. Die alte Waschmaschine nehmen viele Anbieter mittlerweile bei der Lieferung des Neugeräts dankend kostenlos mit und das nicht nur wegen gesetzlicher Auflagen zum Recycling von Elektrogeräten.

Wir stellen sieben Fakten zu Müll und Recycling in Deutschland vor.