Frauen an der Spitze „Meinetwegen kann der nächste Allianz-CEO eine Frau sein“

Geteilte Macht: die Allianz-Vorstände Barbara Karuth-Zelle und Oliver Bäte
Geteilte Macht: die Allianz-Vorstände Barbara Karuth-Zelle und Oliver Bäte
© Lara Freiburger
Konzernchef Oliver Bäte und seine Vorstandskollegin Barbara Karuth-Zelle sprechen im Capital-Interview über gemischte Führungsteams, hartnäckige Machos und die Bedeutung von Betriebskindergärten.

Capital: Frau Karuth-Zelle und Herr Bäte, warum sollten Frauen und ­Männer in Führungspositionen zusammenarbeiten?

OLIVER BÄTE: Ladies first.

Punkt für Sie, aber Sie dürfen ­ruhig als Erster antworten.

BÄTE: Mir hat mal eine sehr schlaue Frau gesagt: Hast du drei Frauen im Führungsteam, dann sind sie nicht mehr die Unterlegenen, und die Dynamik wird anders. Allianz und Telekom sind übrigens die ersten und einzigen Dax-Konzerne mit drei Frauen im Vorstand.

Da der Allianz-Vorstand auf zehn Mitglieder erweitert wurde, ­sitzen dort allerdings drei Frauen neben sieben Männern.


Mehr zum Thema



Neueste Artikel