Berufswelt4 Wege, wie man Lust auf Veränderung erzeugt

Symbolbild Teambesprechung
Symbolbild TeambesprechungFree-Photos from Pixabay

Wenn ein Team seit Jahren zusammenarbeitet, schleichen sich einige Abläufe, Strukturen und Traditionen ein, die nicht mehr hinterfragt werden. In einer Arbeitswelt, die sich unter anderem durch die Digitalisierung verändert und in der neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter andere Vorstellungen einbringen, sind Veränderungen aber nicht aufzuhalten. So machen Sie Ihr Team fit für den Wandel:

#1 Angst nehmen

Hinter der Unlust für Veränderung, steckt oft Angst davor, neue Abläufe nicht mehr zu verstehen und sich in unbekannten Terrains nicht mehr zurechtzufinden. Diese Angst muss eine Führungskraft nehmen können. Dafür sollte sie von Anfang an deutlich machen, dass sie die Kollegen bei den Veränderungen begleitet und ihr Feedback gehört wird. Vielleicht helfen dabei auch Beispiele aus anderen Abteilungen oder Unternehmen.

#2 Perspektiven aufzeigen

Wieso sollte man sich auf Veränderung einlassen, wenn alles gut ist, wie es ist? Auf diese Frage muss eine Führungskraft Antworten geben können. Das bedeutet: Perspektiven für die einzelnen Mitarbeiter aufzeigen. Was bringt es dem einen, den Umgang mit einem neuen Programm zu erlernen? Wieso könnte die eine von den neuen Kommunikationstools profitieren?

#3 Verantwortung abgeben

Veränderungslust entsteht auch, wenn Mitarbeiter den Wandel selbst mitgestalten können. Das geht nur dann, wenn die Vorgesetzten nicht alles in den eigenen Händen halten, sondern Verantwortung abgeben. Dafür muss sie sich eingestehen, dass sie nicht allwissend ist und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in manchen Bereichen vielleicht besser einschätzen können, wann Veränderung zu viel ist. Wer Maßnahmen einfach nur vorgesetzt bekommt und dann so akzeptieren muss, wird sich damit nie wirklich anfreunden.

#4 Nicht übertreiben

Es gibt zwei Gründe, warum man es mit der Veränderung nicht übertreiben sollte. Zum einen können sich die Mitarbeiter bei zu viel Veränderung nicht gut darauf einstellen und sich an die neuen Strukturen gewöhnen. Das nagt an der Motivation. Zum anderen ist nicht sicher, welche Maßnahmen wirklich erfolgreich sind. Man sollte also in kleinen Schritten ausprobieren, was funktioniert und was wieder verworfen werden sollte. Wenn alles auf einmal umgeworfen wird, kann viel Gutes verloren gehen.