Höhere Erbschaftsteuer Notar gesucht: Reicht die Zeit noch, um eine Immobilie zu übertragen?

Als Geschenk dekoriertes historisches Bürgerhaus
Als Geschenk dekoriertes historisches Bürgerhaus im Zentrum der rheinischen Stadt Krefeld
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Durch Änderungen bei der Erbschaftsteuer kann Erben und Schenken ab 2023 teurer werden. Was Notare raten, wenn man die Immobilie noch vor dem Jahreswechsel übertragen will

Erbschaften können nicht nur innerhalb der Familie für Streit sorgen, sondern zuweilen auch zwischen Bund und Ländern: Durch neue Bewertungsregeln für Immobilien rechnen viele ab 2023 mit einer höheren Erbschaft- und Schenkungssteuer. Vererben und Verschenken wird dann für die Beteiligten teurer.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will deshalb an die Freibeträge ran und sie erhöhen. „In meinen Augen müssten sie um etwa 25 Prozent angehoben werden“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Auch Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, pocht darauf. „Wir werden das fordern, damit das durchschnittliche Einfamilienhaus von der Erhöhung befreit bleibt“, sagte sie zu Capital.

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