Start-ups Wie dubiose Finanzfirmen an dem Airbnb-Börsengang verdienen wollen

Online wird fälschlicherweise damit geworben, beim „größten IPO 2020“ dabei sein zu können
Online wird fälschlicherweise damit geworben, beim „größten IPO 2020“ dabei sein zu können
© Finance Forward
Bei gehypten Börsengängen versuchen Finanzfirmen, die Anleger mit gefälschten Angeboten zu ködern. Über die Suchmaschine Google werben sie. Dahinter steckt eine Betrugsmasche, die schon beim Facebook-Börsengang 2012 erfolgreich funktionierte.

Es könnte einer der größten Börsengänge des Jahres werden. Die Unterkunftsplattform Airbnb will noch im Dezember in New York einen IPO wagen – zu einer angestrebten Bewertung von 30 Mrd. Dollar. Am Montagabend gingen die entsprechenden Dokumente bei der US-Börsenaufsicht ein. Viele Kleinanleger warten ungeduldig auf ihre Chance, in das amerikanische Tech-Unternehmen zu investieren. Die Aktienmärkte sind sowieso zurzeit aufgeheizt, Millionen von Kleinanlegern investieren mittlerweile in Aktien.

Dieser Hype lockt Betrüger an, die versuchen, mit ahnungslosen Anlegern Geld zu verdienen. Bei der Google-Suche zum Airbnb-IPO sind die ersten Ergebnisse vielversprechend: „Become part of the biggest IPO in recent history“, heißt es beispielsweise in einer Werbeanzeige. Interessenten können auf den Seiten Info-Material zum Börsengang anfordern. Die Seite verspricht ein „echtes Potenzial für massive Gewinne“.

Eine Recherche zu der dazugehörigen Firma zeigt jedoch schnell, dass das Angebot nicht glaubwürdig ist. Schon in der Vergangenheit kam es vor großen Börsengänge immer wieder zu Betrügereien, das prominenteste Beispiel ist Facebook. Und auch die Masche beim Airbnb-IPO scheint nicht neu zu sein.

Wie Betrüger mit der Masche bereits Millionen ergauern konnten, das lesen Sie heute bei Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.


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