Mischkonzern Welche der vier Siemens-Aktien lohnt sich für Anleger?

Siemensschirftzug auf der Wand eines Werks in Berlin
© IMAGO / Jürgen Heinrich
Die Industrieikone Siemens hat ihre Zahlen vorgelegt. Unter Ex-CEO Joe Kaeser wurde der Riese in die Töchter Siemens Energy, Gamesa und Healthineers aufgespalten. Lohnt es sich, in eine der Aktien zu investieren?

Die deutsche Industrie-Ikone Siemens hat vergangene Woche ihre Geschäftszahlen veröffentlicht. Allerdings nicht, wie die meisten Firmen, für ein Halbjahr, sondern für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres. Siemens rechnet das vom 1. Oktober bis 30. September, also jahresübergreifend.

Im abgelaufenen Quartal hat der Industrieriese 17,8 Mrd. Euro Umsatz gemacht – elf Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch steht unterm Strich ein Verlust von 1,5 Mrd. Euro. Das liegt an der Abschreibung der 35-prozentigen Beteiligung an Siemens Energy. 2,7 Mrd. Euro mussten da wertberichtigt werden, was den kompletten operativen Gewinn eben nicht nur aufgezehrt, sondern aus einem ordentlichen Plus ein fettes Minus gemacht hat.


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