Vermögenskolumne Warum die Crash-Angst der Anleger übertrieben ist

Die DAX-Kurve im Handelssaal der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main. Der DAX hat am Morgen mit 15538 Punkten einen neuen Höchsstand erreicht
Die DAX-Kurve im Handelssaal der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main. Der DAX hat am Morgen mit 15538 Punkten einen neuen Höchsstand erreicht
© dpa
Vieles scheint sich zu normalisieren dieser Tage: Das Ende der Pandemie ist absehbar, und die Börsen schalten einen Gang zurück. Genau das aber macht nun vielen Anlegern Angst. Normal ist das nicht

Wissen Sie, was Methatesiophobie ist? Ich bis vor Kurzem nicht. Dann wunderte ich mich über zwei Dinge, und vielleicht sind sie klassische Fälle dieser Phobie: An einem Dienstag im Mai brachen die Aktienmärkte rasant ein. Völlig ohne Grund, so schien es. Dann hieß es, US-Finanzministerin Janet Yellen – zuvor Frontfrau der Notenbank Fed – habe das Wort „Zinserhöhung“ ausgesprochen. Daraufhin warfen Börsianer panisch ihre Aktien auf den Markt. Sofort waberte das Wort „Crash“ um die Welt.

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