SeniorenHier bekommen Rentner am meisten für ihr Geld

Die Grundrente kommt. Nach dem Willen von Bundestag und Bundesrat erhalten Senioren mit Minibezügen ab 2021 einen Aufschlag. Voraussetzung ist, dass sie mindestens 33 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt und wenig verdient haben. Betroffene dürfen über die gesamte Zeit auf höchstens 80 Prozent des jährlichen Durchschnittsverdienstes kommen. Der Aufschlag beträgt bis zu 404 Euro pro Monat. Ob Senioren die Grundrente erhalten, hängt maßgeblich vom zu versteuernden Einkommen ab. Rund 1,3 Millionen Rentner werden laut der Bundesregierung von der Grundrente profitieren, insbesondere Frauen und Menschen in Ostdeutschland.

Wert der Renten schwankt

Der tatsächliche Wert der Altersbezüge unterscheidet sich in Deutschland aber stark. Das unterschiedliche Preisniveau in den Regionen sorgt dafür, dass die Kaufkraft von Rentnern um bis zu 52 Prozent schwankt. Das hat eine Auswertung von 401 Kreisen und kreisfreien Städten für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergeben. Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat dafür die Lebenshaltungskosten für Menschen ab 65 Jahren ermittelt. Dies geschah den Angaben zufolge über einen Warenkorb mit typischen Waren und Dienstleistungen für diese Altersgruppe. Ein Fokus lag demnach beispielsweise auf Ausgaben für Gesundheit.

In diesen Regionen bekommen Rentner laut der Untersuchung besonders wenig beziehungsweise besonders viel für ihr Geld.