FintechCashback als Altersvorsorge: Das Fintech Vantik startet mit Bankkarte

Das Altersvorsorge-Start-up Vantik bietet seinen Kunden künftig eine Bankkarte an.PR

Als die Corona-Pandemie im März Deutschland erreichte, passte auch Til Klein die Pläne an. Er trat auf die Bremse und verringerte die Marketingausgaben seines Start-ups Vantik. Mit der Investment-App können junge Menschen für das Alter vorsorgen, sie investieren dafür in ETFs, das eingezahlte Geld wird dabei abgesichert.

Mehrere tausend Nutzer zählt das Unternehmen. Doch es gab zwei grundlegende Probleme. „Die Marketingkosten pro Kunde lagen bei weit über 100 Euro, was für das Geschäftsmodell zu teuer ist“, sagt der Vantik-Gründer. Außerdem würde es extrem lange dauern, bis sich ein Kunde nach dem ersten Werbekontakt überzeugen ließe – bis zu einem halben Jahr. Generell würden sich viele vor dem Thema Altersvorsorge scheuen und es vor sich her schieben. „Die Kunden bekommen, bei dem, was sie an Informationen zum Thema finden, das kalte Kotzen“, sagt Til Klein.

Ohne Pandemie hätte Vantik einfach weiter gemacht und versucht, die Marketingkanäle besser auszusteuern – die Kosten zu senken. Doch in der Krise hinterfragten Klein und sein Team ihren Ansatz grundsätzlich. „Wir wollten nicht dumm rumsitzen und haben angefangen zu testen“, so der Gründer. Herausgekommen ist ein neues Produkt mit einer Bankkarte und einem Trick.

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