QuizWie gut kennen Sie Trumps Wirtschaftspolitik?

1) Trumps Wirtschaftspolitik folgt dem Leitspruch...

US-Präsident Donald Trump Flickr.com/Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)
Richtig! Falsch!

Zu Beginn seiner Präsidentschaft kündigte Donald Trump bei seiner Vereidigung zum 45. US-Präsidenten an, er werde den Belangen der amerikanischen Bevölkerung immer Priorität einräumen und versprach: „Von diesem Tag an wird eine neue Vorstellung unser Land regieren. Von diesem Tage an wird es nur noch heißen: Amerika zuerst.“

Trump setzt im internationalen Handel vor allem auf...

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede in Davos Getty Images
Richtig! Falsch!

Getreu nach dem Motto America First verhängte die US-Regierung unter Donald Trump mehrfach sogenannte Straf- und Schutzzölle zum Beispiel auf Eisen-, Stahl- und Aluminiumprodukte. Trump will damit die einheimischen Branchen gegenüber der internationalen Konkurrenz schützen – ein klassischer Fall von Protektionismus.

Kurz nach seinem Amtsantritt hat Trump ...

Niete und Trump Getty Images
Richtig! Falsch!

Schon im Wahlkampf hatte Trump seinen Anhängern das Ende des Freihandelsabkommen mit Kanada und Mexiko versprochen. Als US-Präsident ließ er schließlich Taten folgen und drängte beide Partner zu einer geänderten Neuauflage von Nafta, dem USA-Mexiko-Kanada-Abkommen.

Wem hat Trump bisher NOCH NICHT mit Strafzöllen gedroht?

25.07.18 dpa
Richtig! Falsch!

Im Handelsstreit mit China hat die Trump-Regierung immer wieder mit verschiedenen Strafzöllen gedroht und diese teilweise auch umgesetzt. Gegenüber Europa drohte Trump mit Strafzöllen für Autoimporte und Frankreich drohte der US-Präsident nach dessen Einführen einer Digitalsteuer mit erhöhten Importzöllen auf französischen Wein. Gegen den Iran hat Trump zwar Sanktionen aber keine Strafzöllen verhängt.

Wen hat Trump NICHT auf seine schwarze Liste gesetzt?

Burgfrieden: US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi beim G20-Gipfel in Osaka
Richtig! Falsch!

Am Rande des Handelsstreits ging die US-Regierung unter Trump auch gegen die chinesische Telekommunikations- und IT-Branche vor und setzte verschiedene chinesische Firmen auf eine schwarze Liste. US-Firmen ist es demnach untersagt mit den Firmen auf dieser Liste ohne Genehmigung der Regierung Geschäfte zu machen. Samsung ist dagegen ein koreanischer Anbieter und steht deshalb nicht auf der Liste.

Gegen welche Staaten haben die USA unter Trump zuletzt KEINE Sanktionen verhängt?

Der amtierende US-Präsident Donald Trump Getty Images
Richtig! Falsch!

Seit dem Ausstieg der US-Regierung aus dem Atomabkommen mit dem Iran im Mai 2018, verfolgt sie mittels Sanktionen eine Politik des maximalen Drucks. Zuletzt wurden die Sanktionen gegen Iran Anfang November ausgeweitet. Auch gegen Russland wurden wegen der Skripal-Affäre im August neue Sanktionen erlassen. Die Sanktionen, die die US-Regierung gegen die Türkei wegen der Offensive in Nordsyrien verhängt hatte, sind mittlerweile wieder aufgehoben. Mexiko wurden Sanktionen bislang nur angedroht.

Trump hat nicht nur Streit mit Handelspartnern, sondern setzt auch die US-Notenbank unter Druck. Warum?

Die US-Notenbank, oft verkürzt Fed genannt, unter der Leitung von Jerome Powell hat zum zweiten Mal binnen drei Monaten den US-Leitzins gesenkt Federal Reserve
Richtig! Falsch!

Seit Monaten drängt Donald Trump die US-Notenbank zu einer Zinssenkung. Die jüngsten Zinssenkungen im Juni und September gingen dem US-Präsidenten dabei nicht weit genug. Hinter der Forderung verbirgt sich Trumps Ziel, Investitionen und Konsum anzukurbeln, um auch im Wahljahr 2020 das Wirtschaftswachstum hochzuhalten.

Unter Trumps Führung kam es bisher insgesamt zu ...

Donald Trump im Aufzug Getty Images
Richtig! Falsch!

Insgesamt kam es unter der Trump-Regierung zu drei Haushaltssperren: Den ersten Shutdown gab es vom 20. Januar 2018 bis 22 Januar 2018. Am 9. Februar 2018 folgte ein weiterer Mini-Shutdown. Er hielt allerdings nur für wenige Stunden an. Die dritte Haushaltssperre dauerte dafür umso länger: Satte 22 Tage – der längste Shutdown in der Geschichte der USA.

Mit seiner umstrittenen Steuerreform wollte Trump ...

US-Präsident Donald Trump unterzeichnet das Gesetz für die umstrittene Steuerreform Getty Images
Richtig! Falsch!

Als Donald Trump seine Steuerreform am 23. Dezember 2017 unterzeichnete, kündigte er das größte Wirtschaftswunder aller Zeiten an. Die Steuerentlastungen von 1,5 Billionen US-Dollar, sollten diesen Aufschwung möglich machen. Sein Plan: Hätten US-Unternehmen durch niedrigere Steuern mehr Geld zur Verfügung, würden sie mehr in neue Arbeitskräfte und höhere Löhne investieren.

Laut dem neuen Haushaltsentwurf wird die Schuldenobergrenze ...

22.03.18 dpa
Richtig! Falsch!

Ende Juli hatten sich Republikaner und Demokraten auf einen neuen Haushaltsentwurf geeinigt. Er sieht Mehrausgaben von 320 Milliarden US-Dollar vor. Außerdem wurde mit der Einigung die Schuldenobergrenze bis Ende Juli 2021 außer Kraft gesetzt. Damit sollen Haushaltssperren und die Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung vermieden werden.

Wie gut kennen Sie sich mit Trumps Wirtschaftspolitik aus?
Sie sind ein Trump-Kenner

Vorschussapplaus: Donald Trump beim Besuch der Andeavor-Raffinerie in North Dakota, wo er Arbeitern Vorteile aus seiner Steuerreform verspricht

Nicht viele Menschen können behaupten, dass sie bei der schnelllebigen Politik von Donald Trump den Überblick behalten. Wenn es um seine Wirtschafts- und Finanzpolitik geht, kann Ihnen aber niemand etwas vormachen. Da würde sicher auch Mr. Trump nicht schlecht staunen.
Sie haben den Durchblick

Die einflussreichsten Menschen im Internet

Es ist nicht leicht bei Trumps Fülle an Tweets, Vorschlägen, Drohungen und Entscheidungen den Überblick zu behalten. Sie meistern es aber schon ganz gut. Zum echten Trump-Kenner reicht es allerdings noch nicht ganz.
Donald wer?

Donald Trump: Bei den Midterms drehte sich alles nur um ihn

Bei all den Handelsstreitigkeiten, wirtschaftlichen Fehden und Tweets den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. Und dann kommt noch hinzu, dass auf Trumps Worte nicht automatisch auch Taten folgen. CNN-Redakteur Zachary Wolf hatte daher nicht ganz unrecht, als er kurz nach Trumps Amtsantritt sagte: „Das macht es so schwierig über Trump zu berichten. Was meint er, wenn er etwas sagt“. Also Kopf hoch, Sie sind nicht allein.