Autozulieferer Webasto-Chef Engelmann: „Wir sehen auch dieses V“

Holger Engelmann, hier in der Zentrale von Webasto in Stockdorf, ist seit Januar 2013 Vorstandschef des Unternehmens
Holger Engelmann, hier in der Zentrale von Webasto in Stockdorf, ist seit Januar 2013 Vorstandschef des Unternehmens
© Bernd Heinzlmeier
Im Januar kämpfte Webasto mit dem ersten offiziellen deutschen Covid-19-Fall. Der Autozulieferer stand für Wochen still. Mit Capital sprach Konzernchef Holger Engelmann über das Ausnahmejahr, die mühsame Rückkehr zur Normalität und das Wachstum in China

Es liegt ein außergewöhnliches Jahr hinter Ihnen und Ihrem Unternehmen. In der Zentrale von Webasto in Stockdorf gab es im Januar 2020 offiziell den ersten Covid-19-Fall in Deutschland überhaupt. Was haben Sie gedacht, als Sie davon erfahren haben?

Das Erste, was mir in den Kopf kam, war die Sorge um die Gesundheit der Mitarbeiter. Auf einmal geht es beim Management nicht vorrangig um Profitabilität, Rendite oder Produkte, sondern um das Wohlergehen der Mitarbeiter. Das bedeutet ein anderes und höheres Maß an Verantwortung.

Wie viel Unsicherheit herrschte damals bei Ihnen?

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