Exklusiv Vanguard bereitet Start seines neuen Robo-Advisors vor

Eine Statue des Vanguard-Gründers und ETF-Erfinders John Bogle.
Eine Statue des Vanguard-Gründers und ETF-Erfinders John Bogle.
© IMAGO / ZUMA Wire
Eine Testphase läuft bereits, bis Ende März soll der eigene Robo-Advisor von Vanguard starten. In den USA kommt das eigene Robo-Angebot auf rund 200 Mrd. Dollar. Was hat der zweitgrößte Vermögensverwalter nach Blackrock nun in Deutschland vor?

Der Robo-Advisor-Markt befindet sich weiter im Umbruch. Erst vor wenigen Tagen sorgte ein Deal für Aufsehen: Die Schweizer Großbank UBS kaufte für 1,4 Mrd. Dollar einen der größten Anbieter der Welt. 27 Mrd. Dollar an Kundengeldern (Assets under Management) verwaltet Wealthfront nach eigenen Angaben. Der Kaufpreis mutet wie ein Schnäppchen an. Vor allem ist die Summe ein Indiz dafür, dass im Markt die Euphorie abgeklungen ist.

In Europa haben es überhaupt nur eine Handvoll Start-ups und Banken mit ihrer automatisierten Geldanlage über die Grenze von einer Mrd. gebracht. Das Konzept mussten viele auf dem Weg anpassen. Prominente Beispiele: Marktführer Scalable Capital entwickelte ein Trading-Angebot, das während des Aktienhypes gut gewachsen ist. Liqid holte Wagniskapitalfonds auf die Investment-Plattfom.

Doch die großen Finanzanbieter haben das Geschäft nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Mit Vanguard steht der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt (sieben Billionen Dollar an Kundengeldern) in den Startlöchern für seinen neuen Robo-Advisor in Deutschland. Im Heimatmarkt ist man Marktführer.

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