ExklusivPlaymobil öffnet sich für Kooperationen und Übernahmen

Playmobil gilt als verschlossen, rigide und erfolgreich
Playmobil gilt als verschlossen, rigide und erfolgreichDaniel Delang

Deutschlands größter Spielzeugfabrikant Playmobil hat sich einen weitgehenden Firmenumbau verordnet. Ziel sei es, mit dem Unternehmen in wesentlichen Märkten der Welt auf eine relevante Größe zu kommen, sagte Konzernchef Steffen Höpfner Capital (Ausgabe 07/2019, EVT 20. Juni). Um seine Wachstumsziele zu erreichen, fasst der Geschäftsführer der Playmobil-Mutterfirma Horst Brandstätter Holding unter anderem Firmenzukäufe ins Auge sowie Partnerschaften und Gemeinschaftsfirmen mit anderen Unternehmen. „Kooperationen, Joint Ventures, Übernahmen – wir öffnen uns für alles“, sagte Höpfner gegenüber Capital. „Wir brauchen Geschwindigkeit und wir müssen schnell eine kritische Masse gewinnen“.

Capital-Cover
Die neue Capital erscheint am 20. Juni

Die Playmobil-Verantwortlichen äußern sich extrem selten öffentlich. Für Höpfner war es das erste ausführliche Interview, seitdem er 2016 die Geschäftsführung übernahm, eineinhalb Jahre nach dem Tod des Firmenpatriarchen Horst Brandstätter. Höpfner sieht die Firma jetzt in einem „Change-Prozess“, wie er sagte. Er will sie offener und attraktiver machen.

Der Konzern mit Sitz in Zirndorf bei Nürnberg ist seit dem Tod Brandstätters in Stiftungseigentum und stemmt sich gegen die schlechte Branchenlage, die unter anderem durch die Pleite des Spielzeughändlers Toys „R“ Us Ende 2017 gekennzeichnet ist. Playmobil gelang im vergangenen Jahr im Spielzeugsegment ein geringes Wachstum, derzeit liegt der Hersteller laut Höpfner mit vier Prozent gegenüber dem Vorjahr im Plus. Im August startet der erste Kinofilm mit Playmobil-Figuren, in den das Unternehmen sehr viel Hoffnung steckt.


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