PodcastKommt bald der Quantencomputer?

Sie hat die Entwicklungen um den Quantencomputer im Blick – Quanteninformatikerin Kristel Michielsen
Sie hat die Entwicklungen um den Quantencomputer im Blick – Quanteninformatikerin Kristel MichielsenForschungszentrum Jülich/Ralf-Uwe Limbach


Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Social Bots – Die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.


Big Data, Künstliche Intelligenz und die bessere Simulation von Molekülen sind nur drei Beispiele für die Hoffnungen, die in Quantencomputer gesetzt werden. Das Rennen um die Entwicklung der extrem leistungsfähigen Computer, die selbst die schnellsten Supercomputer hinter sich lassen sollen, ist daher schon längst eröffnet. Ganz vorne mit dabei: die beiden Tech-Größen Google und IBM.

Doch auch in Deutschland sind Experten bereits an der Arbeit an der neuen Technologie beteiligt. Eine von Ihnen ist Kristel Michielsen: Mit ihrem Team vom Supercomputer Center am Forschungszentrum Jülich hat die Quanteniformatikerin dabei großen Anteil am Rekord von Googles Quantenprozessor Sycamore.

Keine reine Google-Abteilung

Google habe die Zusammenarbeit angeboten, weil „wir den Weltrekord für das Simulieren von 48 Qubits gesetzt haben“, erzählt Michielsen. Heute überprüft das Team, die Ergebnisse von Sycamore in Jülich mit dem Supercomputer „Juwels“. Auch das Supercomputer Center profitiert dabei von der Kooperation. „Alles wird veröffentlicht und jeder kann damit arbeiten“, erklärt Michielsen.

Eine reine Google-Abteilung sei man nicht, betont sie. Schließlich arbeite sie mit ihrem Team in Jülich auch mit Google-Konkurrent IBM zusammen. Warum die internationale Zusammenarbeit so wichtig ist und wo Europa in Sachen Quantencomputer steht, erzählt Michielsen in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.

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